Bundesrätin Doris Leuthard räumt dem Halbstundentakt auf dem RhB-Netz höchste Priorität ein. Die RhB und den Kanton freuts.
Landquart. – Auf den Strecken Chur–Zürich, Landquart–Davos und Chur–Vereina–St. Moritz soll der Halbstundentakt eingeführt werden. «Wir behandeln dieses Thema als prioritär und Nummer 1», sagte Bundesrätin Doris Leuthard am Dienstag an einem CVP-Anlass in Landquart.
RhB-Direktor Hans Amacker nimmt Leuthards Aussage mit Freude zur Kenntnis. Und auch Regierungsrat Mario Cavigelli zeigt sich über die bundesrätliche Botschaft befriedigt. «Leuthard hat bestätigt, dass unser Anliegen berechtigt ist, auf den am stärksten frequentierten Strecken per Dezember 2014 den Halbstundentakt einzuführen.»
Aus eigenen Mittel nicht finanzieren
In der ersten Ausbautranche zum Bahnausbau 2030 erhält die RhB übrigens 150 Millionen Franken. Für Cavigelli ist das zu wenig. «Damit lässt sich zwar der Halbstundentakt realisieren», sagt er. Der Ersatzbau des neuen RhB-Albulatunnels koste aber 260 Millionen. Und aus eigenen Mitteln könne die RhB dieses Projekt nicht finanzieren. (hap)
Mehr in der «Südostschweiz» vom Donnerstag.
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