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Lateinzwang gilt nicht mehr

Wer an einer der Bündner Mittelschulen Spanisch, Französisch, Italienisch oder Romanisch als Schwerpunktfach wählt, ist schon bald nicht mehr verpflichtet, gleichzeitig Latein als Ergänzungs- und Prüfungsfach zu wählen.

SP-Grossrat Christoph Jaag will die Lateinkopplung aufheben.

Chur. –Der Grosse Rat hat am Donnerstag die Lateinkopplung in der gymnasialen Ausbildung mit 76:6 Stimmen bei neun Enthaltungen deutlich abgelehnt. Die neue Regelung gilt am dem nächsten Schuljahr.

SP-Grossrat Christoph Jaag, der mit FDP-Grossrat Bruno Claus und weiteren 82 Parlamentarierinnen und Parlamentariern den entsprechenden Auftrag zur Aufhebung der Lateinkopplung eingereicht hatte, zeigte sich am Donnerstag im Rat erfreut. Es habe sich gezeigt, dass wegen des Lateinzwanges kaum mehr Kurse in den neolateinischen Sprachfächern belegt worden waren. Das sei ein «kultureller Abbau» oder, wie es CVP-Grossrat Luca Tenchio ausdrückte, gar «eine Verhinderung einer Ausbildung», weil die Jugend durch das Lateinobligatorium «abgeschreckt» werde, neolateinische Sprachen zu lernen.

Grosser Rat fasste Beschluss

Bildungsminister Martin Jäger wollte am Obligatorium festhalten. Es handle sich um einen von der Schweizer Maturitätskommission bewilligten Versuch. Den Beschluss, das Lateinobligatorium einzuführen, habe im Übrigen ja der Grosse Rat selbst bei der Beratung des Mittelschulgesetzes vor vier Jahren gefasst. (so)

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