Kanton Graubünden definiert seine Energiepolitik neu

Graubünden strebt beim Heimfall von Kraftwerksanlagen eine partnerschaftliche Lösung mit den Kraftwerksgesellschaften an. Das sagte Regierungsrat Mario Cavigelli am Mittwoch bei der Präsentation des Berichtes über die künftige Strompolitik des Kantons.

Beat Hunger, Erich Büsser und Regierungsrat Mario Cavigelli (von links) bei der Präsentation des Berichtes über die künftige Strompolitik des Kantons.

Bild: Olivia Item

Chur . – Mit dem Bericht der Bündner Regierung zur Strompolitik werden Veränderungen, Potenziale und Handlungsmöglichkeiten im Bereich Elektrizität dargelegt. Darauf aufbauend sind die energiepolitischen Ziele aktualisiert und neu formuliert worden.

Mit dem Bericht wird aber auch aufgezeigt, dass sich die bisherige Politik im Strombereich grundsätzlich bewährt hat. Ziel des Berichts ist, eine breite Diskussionsgrundlage für den Grossen Rat zu liefern, der die neue Strompolitik definieren und jene aus dem Jahr 2000 ersetzen wird.

Kein Diktat des Kantons

Wie Regierungsrat Cavigelli sagte, sollen bei der Rückgabe von Kraftwerken an die Konzessionsgemeinden «massgeschneiderte, optimale Lösungen angestrebt werden». Dies soll in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton, den Gemeinden und den Kraftwerksgesellschaften erfolgen.

«Es wird dabei kein Diktat des Kantons geben», versicherte der Energiedirektor. Die Partnerschaften mit den Kraftwerksgesellschaften hätten sich bewährt und müssten entsprechend erhalten werden, so Cavigelli weiter. (so)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 20.06.2012, 10:50 Uhr
  • Webcode: 2369710
 
 

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