Die IG Antifeminismus (IGAF) legt sich mit den Frauenhäusern an und beschäftigt damit die Gerichte. Nachdem die IG im Internet einen Aufruf lanciert hat, Adressen von Frauenhäusern publik zu machen, ruft die Dachorganisation der Frauenhäuser die Justiz an.
Bern. – Zur Sicherheit der Frauen, die wegen Gewalt in einem Frauenhaus Schutz suchen, werden die Standorte der Häuser nicht öffentlich bekanntgemacht. Damit dies so bleibt, beantragt die Dachorganisation der Frauenhäuser der Schweiz und Liechtenstein (DAO) eine superprovisorische Massnahme.
Eingereicht werde der Antrag beim Bezirksgericht Höfe im Kanton Schwyz, bestätigte Gabriela Chu, Vorstandsmitglied der DAO, einen Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Freitag. Ziel sei, den Aufruf zur Veröffentlichung der Frauenhaus-Adressen und auch die Bekanntgabe der Standorte zu verbieten.
Das Frauenhaus Luzern erwirkte diese Woche beim Bezirksgericht Luzern bereits eine superprovisorische Massnahme mit gleicher Richtung. Laut dem Anwalt der DAO soll mit dem zweiten Antrag ein landesweites Publikationsverbot erwirkt werden.
Frauenhäuser verschafften Frauen in Scheidungsverfahren Vorteile gegenüber ihren Männern, behauptet die IG Antifeminismus. Väter würden oft mit Absicht und fälschlicherweise der Gewalt oder des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Die IG verlangt darum, dass die Kantone «geschlechtsneutrale Familienhäuser» einrichten.
Der Aufruf, Adressen von Frauenhäusern zu melden, sei vom Netz genommen worden, bestätigte Urs Bleiker, Präsident des Vereins Antifeministen. Was nach dem vorläufigen Publikationsverbot vom Bezirksgerichts Luzern unternommen werde, werde abgeklärt. «Wir werden eine Verfügung aber nicht ohne weiteres hinnehmen.»
Der 2010 gegründete Verein Antifeministen hat rund 100 Mitglieder. Der IG, die aus Sympathisanten des Vereins besteht, haben sich laut Bleiker bisher ungefähr 2500 Personen angeschlossen. Zweck des Vereins ist die Bekämpfung der feministischen Ideologie.
Zur 1987 gegründeten DAO gehören 17 Frauenhäuser in der Schweiz und eines in Liechtenstein. (sda)
15.01.2012 10:36 Uhr
Frauenhäuser allüberall
Ich kann immer nur wiederholen:
Der Feminismus ist der Kampf des missratenen Weibes gegen das Wohlgeratene. Verkürztes Nitzsche-Zitat.
Wobei hier "das Wohlgeratene" nicht nur das wohlgeratene Weib, sondern auch das Wohlgeratene schlechthin meint, also auch das wohlgeratene Männliche.
Sodass klar wird, dass mit dem Bau und Betrieb von Frauenhäusern Luzifer ungeniert seine höhnisch grinsende Fratze zeigen kann, seinen Triumpf, im ewigen Kampf mit dem Erzengel Gabriel obsiegt zu haben.
Und wie im richtigen Theater:
Applaus von den Rängen
und vom Parkett.
Nur einer drehte sich um -
...
und weinte bitterlich.