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GPK des Grossen Rats schweigt eisern weiter

Die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats bleibt eine Dunkelkammer. Zum Thema Therme Vals will sie weiterhin keine Auskünfte geben.

Cristiano Pedrini schliesst aus, dass eines der 13 GPK-Mitglieder die Indiskretion begangen hat.

Chur. – Auch nach der letzten Sitzung der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Bündner Grossen Rats bleibt offen, ob diese eine Anzeige wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses einreichen wird oder nicht. Gegenstand ist der Untersuchungsbericht über den Verkauf der Therme Vals. Diesen hatte die GPK nicht veröffentlichen wollen, er wurde aber dem «Bündner Tagblatt» zugespielt und am 28. September publik gemacht.

In der «Schweiz am Sonntag» vom 29. September tönte GPK-Präsident Cristiano Pedrini an, die Kommission werde entscheiden, ob eine Anzeige eingereicht werde oder nicht. Er schliesse auf jeden Fall aus, dass eines der 13 GPK-Mitglieder die Indiskretion begangen habe.

Keine Information

Dass die Therme Vals an der GPK-Sitzung vom vergangenen Donnerstag ein Thema war, bestätigt Pedrini auf Anfrage. Informationen darüber, was besprochen worden war, gibt es aber keine. «Wir werden zu gegebener Zeit informieren», schreibt Pedrini in einer E-Mail. Er könne im Moment keine andere Information geben. Auch wann «zu gegebener Zeit» sein könnte, lässt Pedrini offen.

Schweigen über den Untersuchungsbericht und eine allfällige Anzeige herrscht aber nicht nur von Seiten des GPK-Präsidenten. Auch andere von der «Südostschweiz» kontaktierte GPK-Mitglieder wollten den Fall unter keinen Umständen kommentieren. (rem)  

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