Für den ÖV im Linthgebiet gibt es einen neuen Konzeptvorschlag. Im Fokus steht ein Halb-Stunden-Takt mit dem Bus. Dieses und mehr bewegte die Gemeindepräsidenten an der Jahresschlusssitzung der Region ZürichseeLinth (RZL).
St. Gallenkappel. – Geht das Jahr zu Ende, finden sich die RZL-Mitglieder – sprich, die Gemeindepräsidenten des Linthgebiets – alljährlich zusammen, um zurück und nach vorn zu schauen. Am Freitag trafen sie sich im Landgasthof «Krone» in St. Gallenkappel. Gegenüber den Medien machte RZL-Präsident Markus Schwizer nach der Sitzung hinter geschlossenen Türen klar, dass ein besserer ÖV immer noch zuoberst auf der Wunschliste des Linthgebiets steht.
Projekt gestartet
Das Anliegen, einen besseren Anschluss an den Zürcher Verkehrsverbund zu haben, sei alt, blickte Schwizer zurück. «Realisiert ist es noch immer nicht.» Zwar soll der Rundkurs der S4 ab 2013 bessere Anschlüsse ins Linthgebiet bringen. Zeit, um in Benken und Schänis stehen zu bleiben, bleibt diesem künftigen S-Bahn-Kurs aber nicht. Und auch die Realisierung einer alternativen Stadtbahn Obersee ist nicht näher gerückt.
Nun hat das St. Galler Amt für Öffentlichen Verkehr laut Schwizer mit den Nachbarkantonen Schwyz und Glarus sowie der RZL das Projekt «ÖV-Konzept 2014 für die Region ZürichseeLinth» gestartet. Am Freitag wurde den Gemeindepräsidenten der Konzeptvorschlag unterbreitet, zu dem die Gemeinden nun Stellung nehmen müssen. Im Mittelpunkt stehe ein Bus, so Schwizer, «der fast alle Gemeinden in der Region im Halb-Stunden-Takt anfahren würde».
Auch wenn manches länger dauert als lieb ist, vergessen geht das Linthgebiet in Sachen ÖV nicht. Schwizer wies auf einige Verbesserungen bei Bus und Bahn hin, die bereits mit dem Fahrplanwechsel vom Sonntag in Kraft treten. (so)
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