Geldsegen durch Olympia in Graubünden

Olympische Winterspiele 2022 in Graubünden würden zu Umsätzen in der Grössenordnung von vier Milliarden Franken führen. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige Studie, die am Dienstag in Landquart präsentiert worden ist.

Experten erläutern hinter dem Kandidatur-Logo die wirtschaftlichen Effekte 2012-2022 für Olympische Winterspiele in Graubünden 2022.

Bild: Keystone

Andreas Züllig, Marco Ettisberger, Jürg Stettler, Heinz Rütter, Christian Gartmann, Gian Gilli und Christoph Caprez (von links).

Bild: Olivia Item

Landquart. – Wie die Experten in der am Dienstag in Landquart vorgestellten Wirtschaftlichkeitsberechnung festhalten, wäre der Bündner Tourismus «erwartungsgemäss der Hauptnutzniesser einer Olympiakandidatur und einer Durchführung von Olympischen Winterspielen 2022».

Gemäss der Studie würden in der Periode bis 2022 zwischen 520 000 und 975 000 zusätzliche Übernachtungen im Kanton Graubünden generiert und eine Wertschöpfung von 1,5 bis 1,8 Milliarden Franken ausgelöst.

Bis 1,9 Milliarden Franken

Die Fachleute gehen ferner davon aus, dass sich die Spiele auch für die übrige Schweiz lohnen würden. Ausserhalb des Kantons Graubünden prognostizieren sie direkte Umsätze zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Franken sowie ein Plus von bis zu 750 000 Logiernächten.

Durchgeführt wurde die Studie des Forschungsnetzwerks Rütter+Partner, der Hochschule Luzern und der Sportschule Magglingen im Auftrag des Vereins Olympische Winterspiele 2022 Graubünden. (so)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 30.10.2012, 10:28 Uhr
  • Webcode: 2698195
 
 

Gastbeitrag
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Walter Stauffacher

30.10.2012 14:44 Uhr

Grössenwahn von einigen Olympia-Profiteuren

Die Olympia-Märchenonkel aus Davos und St. Moritz versuchen mit allen Mitteln dem Bürger die gigantische Steuergeldverschwendung zu verkaufen.
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