Für Rösler hat bilateraler Weg hat Zukunft

In der Diskussion um das künftige Verhältnis zur EU erhält die Schweiz Unterstützung aus Deutschland. Der bilaterale Weg funktioniere gut, sagt Philipp Rösler, deutscher Vizekanzler und Wirtschaftsminister.

Der deutsche Vizekanzler Philipp Rösler am WEF in Davos.

Bild: Keystone

Aarau. – Hier würden bisweilen Probleme herbeigeredet, sagte Rösler in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag». Die Schweiz habe sich für diesen Weg entschieden «und ich meine, dieser hat durchaus Zukunft».

Man könne kein Land in ein System hineinzwingen, in das es nicht wolle; das gelte es zu respektieren. «Deutschland ist und bleibt ein Freund der Schweiz und versteht ihre Situation sehr gut», sagte der FDP-Wirtschaftsminister.

Die jüngsten Differenzen zwischen den beiden Ländern um das Steuerabkommen und im Fluglärmstreit dürfe man nicht dramatisieren. Es könne Unterschiede in Sachfragen geben, aber diese könnten die Freundschaft nicht einfach auflösen, sagte Rösler. Er habe sich in Davos mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann getroffen und verstehe sich auch «persönlich bestens» mit ihm.

Im Dezember hatte die EU zum Verhältnis zur Schweiz festgehalten, dass der bilaterale Weg an einem Ende angelangt sei. Sie verlangt von der Schweiz eine dynamische Übernahme des sich laufend entwickelnden EU-Rechts in die bilateralen Abkommen.

Im Bericht beharrt die EU auf einem internationalen Schiedsgericht, das bei Streitfragen entscheidet. Weiter besteht die EU auf einem Rahmenvertrag für alle bisherigen und künftigen bilateralen Abkommen. (sda)

  • Quelle: sda
  • Datum: 27.01.2013, 10:27 Uhr
  • Webcode: 2773020
 
 

Gast
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
Enter your dog's name:
Speichern Vorschau

Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

suedostschweiz.ch entscheidet über die Veröffentlichung der Beiträge und führt darüber keine Korrespondenz.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Was halten Sie von diesem Artikel? Schreiben Sie in einem Kommentar Ihre Meinung dazu!

neuen Kommentar schreiben...
 

Heute, 19:04 Uhr | 0 Kommentare

Während einer zwölfstündigen humanitären Feuerpause im Gazastreifen haben die palästinensischen Rettungskräfte am Samstag innert weniger Stunden 130 Tote aus den Trümmern geborgen.

mehr...

Heute, 18:21 Uhr | 1 Kommentar

Über tausend Demonstrierende haben am Samstag das sofortige Ende des «Massakers auf Palästinenser» im Gazastreifen gefordert. Sie appellierten an die Schweizer Behörden, den Druck auf Israel zu erhöhen, dass das Land die Militäroffensive sofort einstellt.

mehr...

Heute, 18:54 Uhr | 0 Kommentare

Wegen anhaltender Kämpfe haben die USA am Samstag ihre Botschaft in der libyschen Hauptstadt Tripolis evakuiert. Alle Mitarbeiter seien auf dem Landweg nach Tunesien ausgereist, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Marie Harf, am Samstag.

mehr...

Heute, 17:28 Uhr | 0 Kommentare

Die Schweiz und die EU haben sich über die Teilnahme der Schweiz am EU-Forschungsprogramm «Horizon 2020» geeinigt. «Die Diskussionen auf technischer Ebene sind abgeschlossen», sagte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstag.

mehr...

Heute, 15:54 Uhr | 0 Kommentare

Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und das UNO-Welternährungsprogramm WFP haben vor einer Hungersnot im Südsudan gewarnt. Die UNO-Hilfsorganisationen warnten eindringlich vor einer Wiederholung der Krise am Horn von Afrika vor drei Jahren, als ähnliche Warnungen lange ignoriert wurden.

mehr...

Weitere Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Ausflug mit dem Nostalgiezug Davos-Landwasser für 1 Erwachsener von Davos Platz-Filisur-Bergün und zurück (oder umgekehrt) in der 2. Klasse
CHF 22.-
CHF 44.-
mehr
Spass für Jung und Alt! 2 Stunden Billard spielen für 2 Personen inkl. 2 Offen-Getränke ohne Alkohol
CHF 22.-
CHF 45.-
mehr
7 Runden auf der Piste in San Martino de Lago oder Franciacorta (Italien) mit einem Ferrari F550 GT CUP
CHF 309.-
CHF 979.-
mehr
Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website