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Der Expo zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels fehlt die Unterstützung der Kantone. Der Bündner Regierungsrat Stefan Engler vermisst ein griffiges Ausstellungskonzept.
Chur. – Die Anzeichen auf ein baldiges Ende der Expo Gottardo 2020 verdichten sich. Projektleiter Marco Solari mahnte in seiner 1.-August-Ansprache, das Vorhaben drohe zu scheitern, weil die Zeit knapp werde. Schuld daran, so Solari, seien die Politiker aus den Gotthardkantonen, die das Projekt «bremsen» würden.
Der Bündner Regierungsrat Stefan Engler spielt den Ball nun zurück. Den Kantonen sei bisher kein griffiges Konzept vorgelegt worden, weshalb weder Nutzen noch Kosten der Expo bekannt seien. «Schwärmereien für eine Landesausstellung zum Preis von Hunderten von Millionen Franken sind das eine, die günstigen Voraussetzungen für die Realisierung zu schaffen das andere», teilte Engler auf Anfrage der «Südostschweiz» mit.
Im Herbst soll das Resultat einer Machbarkeitsstudie zur Expo Gottardo 2020 vorliegen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass das Projekt danach nicht mehr weiterverfolgt wird. (so)
Mehr in der «Südostschweiz von heute.
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