Die Schänner Wut über den Ikea-Entscheid

In Schänis darf keine Ikea gebaut werden. Wie viele Schänner versteht Hans Lacher diesen Entscheid nicht. Er hat einen offenen Brief an Bauchef Willi Haag geschrieben. «Ich fühle mich als Bürger nicht ernst genommen», sagt er.

«Fehlentscheidung»:?Hans Lacher hat wegen dem Ikea-Entscheid Bauchef Willi Haag geschrieben.

Bild: Marc Allemann

Schänis. – Dicke Post für den St. Galler Bauchef Willi Haag. Dem Schänner Hans Lacher (62) ist ab dem Entscheid, keine Ikea in Schänis zu bewilligen, der Kragen geplatzt. «Machen Sie die Entscheidung rückgängig … wir wollen die Ikea in Schänis», fordert Lacher in einem offenen Brief an Haag.

Man spürt die Wut, die in den 4000 Zeichen stecken, die Lacher an den Regierungsrat geschickt hat. Er kann den Entscheid, keine Einkaufszentren ausser dem Linthpark in Uznach zuzulassen, nicht nachvollziehen. Es sei «eine totale Fehlentscheidung, die von uns nicht akzeptiert werden kann».

Das ganze Dorf ist empört

Lacher und seine Frau Beatrice (59) wohnen seit 25 Jahren im Dorf. Die teilweise harten Worte in seinem offenen Brief täuschen. Der Familienvater mit zwei erwachsenen Söhnen ist kein Querulant und kein Hitzkopf. Er macht einen besonnenen und ruhigen Eindruck.

Die Wut ist auch bereits etwas abgeklungen, als wir Lacher in seinem Haus besuchen. Geblieben ist das Kopfschütteln über eine Regierung, welche die Interessen einer Region nicht ernst nehme. (mal) 

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 06.08.2012, 08:00 Uhr
  • Webcode: 2548338
 
 

Gast
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
Enter your dog's name:
Speichern Vorschau

Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

suedostschweiz.ch entscheidet über die Veröffentlichung der Beiträge und führt darüber keine Korrespondenz.

Roland Screta

11.04.2014 10:36 Uhr

Ikea Schänis

Als wir vor kurzem nach Benken gezogen sind sagte meine Tochter, dass sie in IKEA will, weil dies ihr Lieblingsladen ist. Wir mussten sie enttäuschen, weil Ikea zu weit weg ist.
Als ich jedoch gehört habe, dass in Schänis ein Ikea geplant war, konnte ich es nicht glauben, dass er doch nicht kommt.
Warum nicht?
Als ich den Artikel hier las, musste ich nur den Kopf schütteln. Was ist so schlimm an Einkaufstempeln. Will der Kanton St.Gallen für Ewig im Mittelalter bleiben.
Berner Oberland von wo wir hergezogen sind, hatte den Ruf vom Mittelalter, jedoch haben sie in den letzten zwei Jahren die Schweiz mittelalterliche Schweiz weit hinter sich gelassen.
Will St. Gallen den Ruf des Mittelalter bewahren, oder warum lässt man Ikea nicht bauen. Auch Arbeitsplätze würden dabei geschaffen. Nicht zuletzt käme ein Aufschwung... Aber lieber überlässt man alles den Zürcher

Jennifer Lacher

09.08.2012 10:21 Uhr

Komentar Herr Zobrist

Guten Tag Herr Zobrist

Recht oder unrecht, dieses Landstück wird früher oder später sowieso überbaut. Ob jetzt mit einer Ikea oder mit sonstigen Wohngebäuden. Falls es Ihnen schon einmal aufgefallen ist, die bevölkerungsmenge in der Schweiz steigt stetig, somit ist es anzunehmen das diese wiese überbaut wird.
die schönen Einkaufstempel wie sie sie nennen sind natürlich stetig mehr. jedoch können sich dort auch die kleinen *lädeli* einmieten. Sie möchten mir ja nicht erzählen dass sie lieber immer 10min. fahren um in ein anderes *lädeli* zu gelangen. Zusätzlich wüsste ich gerne wo das in der Nähe eine Ikea ist? oder ein Möbeldiscount? meines Wissens ist kein solcher vorhanden- ausser man fährt min. 3/4h bis nach Zürich. Sie wollen keine Einkaufstempel, jedoch in Uznach soll ein zweiter Linth park eröffnet werden? komisch, da geht ihre Stellungnahme nicht wirklich auf.
Herr Haag hat über die Wünsche der Bevölkerung hinweg gesehen und seine Meinung vertreten. Es ist wohl klar das dies keine gute Entscheidungsbasis ist.

Ivo Zobrist

06.08.2012 09:24 Uhr

Haag hat recht

Muss der letzte Quadratmeter in unserem Land verbetoniert werden?
Wachstum, Wachstum um jeden Preis?
Es hat genug "Einkaufstempel" die jetzt schon nicht rendieren!
Wo bleiben die kleinen Geschäfte, wenn noch mehr "Einkaufstempel" zu uns kommen?
Auch die kleinen Geschäfte bieten der Einheimischen Bevölkerung Arbeitsplätze.
Haag hat richtig gehandelt!

 

Mi, 27.08.2014 17:35 Uhr | 0 Kommentare

Die Stadt Zug ist vor Feusisberg und Steinhausen die attraktivste Gemeinde der Schweiz. Zu diesem Ergebnis kommt das Gemeinderating 2014 der «Weltwoche».

mehr...

Mi, 27.08.2014 21:55 Uhr | 0 Kommentare

Aus Sorge über das Vordringen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) liefern immer mehr westliche Länder Waffen in den Irak. Sie sollen die Armee und die Kurden im Norden des Landes für den Kampf gegen die Dschihadisten stärken.

mehr...

Mi, 27.08.2014 20:30 Uhr | 0 Kommentare

Zürichs Stadt- und Gemeinderat wollen, dass stark alkoholisierte Personen weiterhin zentral ausgenüchtert werden: Das Stadtparlament hat knapp dem definitiven Betrieb der Zentralen Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle (ZAB) zugestimmt. Das letzte Wort hat das Stimmvolk.

mehr...

Mi, 27.08.2014 20:20 Uhr | 0 Kommentare

Ab Freitag haben die Initianten für ein Stadtparlament in Rapperswil-Jona vier Monate Zeit, um 600 Unterschriften zu sammeln. Sie sind optimistisch.

mehr...

Mi, 27.08.2014 20:01 Uhr | 0 Kommentare

Zur Unterstützung Italiens beim Umgang mit Bootsflüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, will die EU eine neue Grenzschutzmission auf den Weg bringen. Das teilten EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström und der italienische Innenminister Angelino Alfano nach einem Treffen in Brüssel mit.

mehr...

Weitere Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Schweizweit bestes Kinofeeling erleben deal.suedostschweiz.ch Kinogutschein
CHF 10.-
CHF 20.-
mehr
4 Übernachtungen für Zwei im Landhaus Paradies inkl. je einem Welcomedrink und Verwöhnpension
CHF 245.-
CHF 490.-
mehr
Wireless-Streaming-Gerät fürs iPhone, Samsung, PC, etc.
CHF 39.-
CHF 79.-
mehr
Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website