Bündner erhalten für tiefere Steuer noch Geld vom Staat

Weniger bezahlen und noch Geld erhalten: Die Bündner Steuergesetzrevision machts möglich – unbeabsichtigt.

Positive Auswirkungen für einige Bündner durch die Steurgesetzrevision.

Bild: Nadja Simmen

Chur. – Vor allem die Eltern von Kindern, die ihre Ausbildung auswärts absolvieren, dürften sich die Hände gerieben haben: Dank der im Jahr 2011 in Kraft getretenen Steuergesetzrevision konnten sie markant höhere Beträge abziehen und mussten weniger Steuern bezahlen.

Zumindest für einen Teil der Betroffenen hatte die Revision aber noch einen Nebeneffekt: Weil durch die Abzüge ihr steuerbares Einkommen rechnerisch gesunken war, profitierten sie von der individuellen Verbilligung für Krankenkassenprämien. Wieviele Personen im Kanton in den Genuss eines zusätzlichen Zustupfs aus der Kantonskasse kommen, lässt sich laut Carl Hassler, Direktor der kantonalen Sozialversicherungsanstalt, nicht genau beziffern. «Ein Teil der gestiegenen Kosten für die Verbilligung und der höheren Zahl von Bezügern hängt mit den steigenden Prämien zusammen», sagt auch Rudolf Leuthold, Vorsteher des Gesundheitsamts Graubünden.

Hassler bestätigt aber, dass ein Teil der Bündner Steuerzahler in den Genuss des Doppeleffekts gekommen sind. Dieser ist auch Finanzdirektorin und Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner bekannt. Die Regierung habe deshalb beschlossen, alle Sozialbeiträge auf solche Effekte hin zu überprüfen. (obe) 

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 18.08.2012, 20:00 Uhr
  • Webcode: 2596794
 
 

Gastbeitrag
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
CAPTCHA
Enter your dog's name:
Speichern Vorschau
Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Was halten Sie von diesem Artikel? Schreiben Sie in einem Kommentar Ihre Meinung dazu!

neuen Kommentar schreiben...
 

Heute, 05:35 Uhr | 0 Kommentare

Vertreter aus 17 Ländern sind am Freitag in Bangkok zu einer Konferenz zu der Flüchtlingskrise in Südostasien zusammengekommen. Die thailändische Regierung hofft, dass bei dem Treffen ein Regelwerk zur Lösung des Problems geschaffen werden kann.

mehr...

Freitag, 26.09.2014 10:44 Uhr | 0 Kommentare

Der Regierungsrat hat Basilius Scheidegger zum Vorsteher des neu geschaffenen Amtes für Finanzen gewählt. Scheidegger ist zurzeit Sektionsleiter Finanzpolitik und Beteiligungen im Kanton Aargau und Stellvertreter des Abteilungsleiters Finanzen.

mehr...

Heute, 05:10 Uhr | 0 Kommentare

In Chiles Hauptstadt haben erneut zehntausende Studenten gegen die Bildungsreform von Staatschefin Michelle Bachelet demonstriert. Nach Angaben der Organisatoren nahmen am Donnerstag rund 100'000 Menschen an dem Protestmarsch in Santiago de Chile teil.

mehr...

Heute, 04:07 Uhr | 0 Kommentare

Bei zwei Selbstmordanschlägen mit Autobomben sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad am Donnerstag mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Attentäter sprengten sich nach Polizeiangaben in der Nähe zweier Hotels, die zu den besten der Stadt zählen, in die Luft.

mehr...

Heute, 03:50 Uhr | 0 Kommentare

Der Europarat hat Ungarn zu einem schärferen Vorgehen gegen Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung von Frauen und Zwangsarbeit aufgefordert. Die Regierung in Budapest schütze Bewohner armer Gebiete nicht ausreichend vor organisiertem Menschenhandel.

mehr...

Alle Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Geniessen Sie ein italienisches Abendessen zu Hause - Lieferservice (Region Chur) für 2 Pizzen und 2 Softgetränke nach Wahl
CHF 25.-
CHF 49.-
mehr
Gönnen Sie sich ein strahlendes Lächeln mit einer Zahnaufhellung in 20 Minuten inkl. Weissmacher-Stift
CHF 104.-
CHF 208.-
mehr
ARVAC Vakuumiergerät für Haushalt und Hobby, inkl. 100 Beutel im Format 20x30 cm
CHF 73.-
CHF 146.-
mehr
Somedia Production