Bevölkerung in Kalabrien lehnt Kohlekraftwerk ab

Wie eine vom WWF Schweiz in Arbeit gegebene Umfrage zeigt, lehnten 61 Prozent der Bevölkerung in Kalabrien das dort geplante Kohlekraftwerk des Bündner Energieunternehmens Repower ab.

Ein Grossteil der Bevölkerung in Kalabrien lehnt das dort geplante Kohlekraftwerk der Repower ab.

Bild: Rolf Canal

Poschiavo. – Die Umfrage wurde durch das italienische Meinungsforschungsinstitut Ispo im Auftrag des WWF Schweiz durchgeführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. 61 Prozent der Befragten sind gegen den Bau des Kohlekraftwerks (37 Prozent sehr und 24 Prozent eher). Nur 26 Prozent sprechen sich für das Projekt aus (fünf Prozent sehr und 21 Prozent eher).

Die Kalabrier seien sich auch bewusst, dass das Kohlekraftwerk verheerende Auswirkungen auf die Umwelt habe, heisst es weiter. 57 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass Kohlekraftwerke Umweltverschmutzung vor Ort nach sich ziehen und aufgrund ihrer Emissionen für den globalen Klimawandel mitverantwortlich seien. 21 Prozent glaubten, dass Kohlekraftwerke keinen negativen Folgen für Umwelt und Gesundheit hätten.

Wird Kohlekraftwerk trotzdem realisiert?

«Gegen den klaren Willen der Bevölkerung kann man nirgends solch grosse Infrastrukturprojekte realisieren», sagte Repower-Chef Kurt Bobst kürzlich im Interview mit der «Südostschweiz».

Anita Mazzetta, regionale Geschäftsführerin des WWF Graubünden sagt dazu gemäss Mitteilung: «Wenn das nicht nur Sonntagsreden sind, dann kann die Repower jetzt nicht mehr anders, als das Kraftwerksprojekt endlich zu stoppen. (so)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 04.05.2012, 10:35 Uhr
  • Webcode: 2214422
 
 

Gast
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
Enter your dog's name:
Speichern Vorschau

Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

suedostschweiz.ch entscheidet über die Veröffentlichung der Beiträge und führt darüber keine Korrespondenz.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Was halten Sie von diesem Artikel? Schreiben Sie in einem Kommentar Ihre Meinung dazu!

neuen Kommentar schreiben...
 

Heute, 10:47 Uhr | 0 Kommentare

Nach Uri leben im Kanton Schwyz verhältnismässig am meisten Übergewichtige. Im Kampf gegen die Pfunde hält der Regierungsrat aber nichts von Aktionen wie einem offiziellen monatlichen Gesundheitstag

mehr...

Heute, 18:18 Uhr | 0 Kommentare

Eine Woche nach Beginn der israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen werden die Kämpfe immer verlustreicher. Am Donnerstag wurden mindestens 51 Palästinenser getötet, unter ihnen viele Zivilisten, wie die örtlichen Rettungsdienste mitteilten.

mehr...

Heute, 18:09 Uhr | 0 Kommentare

Überschattet vom Gaza-Konflikt hat der neue israelische Präsident Reuven Rivlin am Donnerstag den Amtseid abgelegt. Er trat die Nachfolge des 90-jährigen Schimon Peres an. Der Friedensnobelpreisträger hatte das höchste Staatsamt sieben Jahre inne.

mehr...

Heute, 17:50 Uhr | 0 Kommentare

Die aus Syrien gebrachten Chemiewaffen - rund 1300 Tonnen - befinden sich nun komplett in Vernichtungsanlagen. Das teilte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), die den Abtransport der Giftgasvorräte aus Syrien überwacht, am Donnerstag mit.

mehr...

Heute, 17:46 Uhr | 0 Kommentare

Mitten in der schweren politischen Krise hat der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk den Rücktritt seiner Regierung erklärt. Er ziehe die Konsequenzen aus der Auflösung der Regierungskoalition, erklärte Jazenjuk am Donnerstag im Parlament in Kiew.

mehr...

Weitere Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Spass für Jung und Alt! 2 Stunden Billard spielen für 2 Personen inkl. 2 Offen-Getränke ohne Alkohol
CHF 22.-
CHF 45.-
mehr
7 Runden auf der Piste in San Martino de Lago oder Franciacorta (Italien) mit einem Ferrari F550 GT CUP
CHF 309.-
CHF 979.-
mehr
10 Wochen Aerial Silk Training
CHF 190.-
CHF 380.-
mehr
Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website