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Aktien-Geschäft sorgt für Zoff

Die Bündner Regierung gerät unter Druck, weil die jüngst aufgekauften Repower-Aktien massiv an Wert verlieren.

Regierungsrätin und Finanzdirektorin Barbara Janom Steiner.

Chur. – Für 86 Millionen Franken hat der Kanton Graubünden im April die Hälfte des Repower-Aktienpakets des Alpiq-Konzerns übernommen. Damit ist er mit 58,3 Prozent zum Hauptaktionär des Bündner Stromkonzerns geworden. Doch auf den Bündner Finanzhaushalt wirkt sich das Geschäft schlecht aus.

«Dieses Paket dürfte Ende Jahr noch etwa 52 Millionen Franken wert sein», prognostiziert Regierungsrätin und Finanzdirektorin Barbara Janom Steiner. Aber nicht nur das: Gemäss ihren Worten wird sich der Buchwert des gesamten Repower-Portefeuilles des Kantons, das zu Jahresbeginn noch mit 347 Millionen Franken bewertet wurde, um total 100 Millionen Franken verringern.

«Verschleuderung des Volksvermögens»

Kritiker wie der Churer FDP-Grossrat Rudolf Kunz sprechen angesichts des massiven Wertzerfalls offen von «Verschleuderung des Volksvermögens». Der zuständige Regierungsrat Mario Cavigelli weist diesen Vorwurf zurück. Mit dem Aktienkauf habe man bewusst keinen Kapitalgewinn erzielen wollen. Das Geschäft sei vielmehr aus strategischen und volkswirtschaftlichen Überlegungen getätigt worden. (mo)

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