«Abzocker-Initiative»: This Jenny tritt gegen seine SVP an

Zur Abzocker-Initiative gehen vor allem in der SVP die Meinungen auseinander. Die Glarner Sektion hat die Ja-Parole beschlossen, ihr Ständerat This Jenny macht sich für ein Nein stark.

Der Vater der Initiative: Geht es nach den Glarner Bundespolitikern, hat Thomas Minder keine Rückendeckung.

Bild: Keystone

Glarus. – Aktionäre sollen in Zukunft bei den Vergütungen von Kaderleuten direkt mitbestimmen können. Lohnexzesse in der Teppichetage könnten damit unterbunden werden. Das ist das Ziel der Abzocker-Initiative. Sie bezieht sich auf grosse börsenkotierte Unternehmen mit Sitz in der Schweiz.

Initiative betrifft KMU indirekt

Die Initiative betrifft den Kanton Glarus nur indirekt. Denn hier haben keine börsenkotierten Firmen ihren Sitz. Doch die Initiativgegner befürchten, dass indirekt auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) betroffen wären, weil die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft ganz allgemein geschwächt werde.

Deshalb kämpfen viele Unternehmer gegen die Initiative und damit für den Gegenvorschlag des Parlaments, unter ihnen der Glarner SVP-Ständerat und Bauunternehmer This Jenny. Er steht mit seiner Meinung zwar im Einklang mit der nationalen SVP, wie seit Samstag bekannt ist, aber im Widerspruch zu seiner Kantonalpartei.

Deren Präsident Marc Ziltener verteidigt die Initiative: Sie stärke die Aktionärsdemokratie. Er befürchtet zudem, dass nach einem Nein zur Initiative von den Wirtschaftsverbänden auch der Gegenvorschlag bekämpft würde. (alo)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 27.01.2013, 09:30 Uhr
  • Webcode: 2772611
 
 

Gastbeitrag
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
CAPTCHA
Enter your dog's name:
Speichern Vorschau
Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden
ZWEIFEL CONSULTING

28.01.2013 02:30 Uhr

Mit diesen Gründen versteht man This Jenny - Hut ab

Drei wichtige Unterschiede zwischen der INITIATIVE und dem GEGENVORSCHLAG:

1). Goldene Fallschirme: Initiative NEIN / Gegenvorschlag JA
2). Strafbestimmung: Initiative JA / Gegenvorschlag Nein
3). Mehrere Mandate: Initiative NEIN / Gegenvorschlag JA

Daniel Vassella von NOVARTIS hat sich noch vor dem 3. März seinen goldenen Fallschirm gesichert!

Damit geht klar hervor, dass der Gegenvorschlag eine Verwässerung ist und auch nicht greifbar für Massnahmen bei Vergehen. Nach dem MOTTO: Man kann und MUSS NICHT. So ist die gesamte Gesetzgebung der Schweiz aufgebaut. Die Kleinen werden für belanglose Vergehen bestraft und die Grossen haben ihre Schlupflöcher.

Wer diese Zustände ändern will der stimmt am 3. März klar Ja zu Thomas Minders Abzockerinitiative. Bravo This Jenny - so ist es klar!

Peter P. Odermatt

27.01.2013 10:36 Uhr

Nicht den Politikern glauben - Ja zur Abzockerinitiative.

Dass Herr Jenny dieselbe Meinung wie Blocher vertritt, verwundert nicht. Dass die Kantonalpartei von Herrn Jenny gegen diesen stimmt, freut einem. Wie man sieht, stehen beide Herren mit dem Rücken gegen das Volk da. Den Politikern darf man in dieser Sache nicht glauben. Wie man immer wieder liest, sagen diese nur allzuoft Unwahrheiten. Mit einem JA zur Abzockerinitiative wird endlich einmal der Selbstbereicherung der Manager klar Halt geboten. Das ist volksnah.

 

Heute, 00:19 Uhr | 0 Kommentare

Die SVP sagt Nein zur Goldinitiative. Mit 35 zu 34 Stimmen fiel der vom Zentralvorstand am Freitag in Rothenthurm gefällte Beschluss äusserst knapp aus.

mehr...

Freitag, 26.09.2014 10:44 Uhr | 0 Kommentare

Der Regierungsrat hat Basilius Scheidegger zum Vorsteher des neu geschaffenen Amtes für Finanzen gewählt. Scheidegger ist zurzeit Sektionsleiter Finanzpolitik und Beteiligungen im Kanton Aargau und Stellvertreter des Abteilungsleiters Finanzen.

mehr...

Heute, 09:52 Uhr | 0 Kommentare

Trotz internationaler Appelle ist im Iran am Samstag eine 26-jährige Frau nach fünf Jahren in der Todeszelle hingerichtet worden. Die Innenarchitektin Reyhaneh Dschabbari wurde im Morgengrauen gehängt.

mehr...

Montag, 13.10.2014 18:51 Uhr | 0 Kommentare

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bei Treffen mit den Regierungschefs Israels und der Palästinenser, Benjamin Netanjahu und Rami Hamdallah, auf eine sofortige Wiederaufnahme von Friedensgesprächen gedrängt. Die israelische Siedlungspolitik kritisierte er mit deutlichen Worten.

mehr...

Heute, 06:30 Uhr | 0 Kommentare

Die grössten Hindernisse für den Tourismus sind für Bundesrat Johann Schneider-Ammann hausgemacht. Gastfreundschaft und Kooperation sind geboten, sagt er im Interview mit der «Südostschweiz».

mehr...

Alle Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Entspannen Sie bei einer klassischen Gesichtsbehandlung inkl. Manicure für Sie & Ihn bei Nail Art Nagel- & Kosmetikstudio in Chur
CHF 94.-
CHF 188.-
mehr
Kurzurlaub im Tirol im 4-Sterne-Hotel Gutshof Zillertal: Fünf Nächte für zwei Personen inkl. Verwöhnpension, Wellness und vielen Extras
CHF 919.-
CHF 3005.-
mehr
Kurzurlaub im Tirol im 4-Sterne-Hotel Gutshof Zillertal: Drei Nächte für zwei Personen inkl. Verwöhnpension, Wellness und vielen Extras
CHF 559.-
CHF 1845.-
mehr
Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website