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738 Millionen Franken für die Südostschweiz

3,2 statt wie im Vorjahr 3,1 Milliarden Franken verteilt der Bund im nächsten Jahr durch den Finanzausgleich an die Kantone. Graubünden, Glarus und St. Gallen in der Südostschweiz erhalten insgesamt 738 Millionen Franken. Während Glarus mehr Geld erhält, fliessen weniger Millionen nach St. Gallen und Chur.

Die Südostschweizer Kantone erhalten durch den Finanzausgleich im kommenden Jahr viel Geld – aber weniger als im laufenden Jahr.
Die Südostschweizer Kantone erhalten durch den Finanzausgleich im kommenden Jahr viel Geld – aber weniger als im laufenden Jahr.

Chur/Glarus/St. Gallen. – Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Eidgenössischen Finanzverwaltung hervor («suedostschweiz.ch» berichtete). Demnach fliessen von den insgesamt 3,2 Milliarden Franken 738 Millionen in die Südostschweizer Kantone Graubünden, Glarus und St. Gallen.

Konkret erhalten Graubünden 270 Millionen Franken (Vorjahr 273 Millionen Franken, -1 Prozent), Glarus 80 Millionen Franken (Vorjahr 74 Millionen Franken, +8 Prozent) und St. Gallen 388 Millionen Franken (Vorjahr 411 Millionen Franken, -6 Prozent). Gesamthaft sind das für die Südostschweiz neu 738 Millionen Franken (Vorjahr 758 Millionen Franken, -3 Prozent).

Neun Kantone bezahlen

Schwyz, Nidwalden, Zug, Basel-Stadt, Waadt und Genf bezahlen im kommenden Jahr mehr Geld in den Finanzausgleich zwischen den Kantonen als im laufenden Jahr. Neu bezahlt auch der Kanton Schaffhausen; während die Munotstätter im laufenden Jahr noch 7 Millionen Franken Ausgleichszahlungen erhielten, werden sie nun mit 2 Millionen Franken zur Kasse gebeten.

Grösster Geldgeber bleibt mit 382 Millionen Franken der Kanton Zürich. An der ersten Stelle der Geldempfänger steht der Kanton Bern. Er erhält neu 1,165 Milliarden Franken. Insgesamt gehören neun Kantone zu den Geldgebern, die restlichen erhalten Geld. (phw)

Die Liste der Nettoausgleichszahlungen finden Sie hier.

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