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52,7 Prozent sagen Nein zu Olympischen Winterspielen in Graubünden

Graubünden sagt Nein zu Olympischen Winterspielen 2022. Die Vorlage wurde von den Stimmberechtigten mit 52,7 Prozent abgelehnt.

Chur. – Mit 41 758:37 540 haben die Stimmberechtigten des Kantons Graubünden die Vorlage zur Kandidatur für Olympische Winterspiele 2022 abgelehnt. Das ergibt ein Nein-Stimmenanteil von 52,7 Prozent.

Die beiden Olympia-Austragungsorte St. Moritz und Davos sagten Ja zu den Spielen. Die Gemeinden stimmten in kommunalen Urnengängen den Beiträgen an die Kandidaturkosten zu. In St. Moritz wurden 5,0 Million Franken mit 1062:679 Stimmen genehmigt. Die Davoser Stimmberechtigten sagten mit 2652:2067 Stimmen Ja zum Kandidaturbeitrag von brutto 2,0 Millionen Franken und zu Investitionen von 15,0 Millionen Franken.

Niederlage für Gilli und Maurer

Für die Schweizer Sportbewegung bedeutet die Ablehnung einen herben Rückschlag. Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, ob in den nächsten Jahrzehnten überhaupt wieder Olympia-Projekte aufgegriffen werden. Eine Niederlage war das Nein nicht nur für die im Verein «Graubünden 2022» zusammengeschlossenen Promotoren unter Direktor Gian Gilli, sondern unter anderem auch für den Dachverband Swiss Olympic sowie den Bundespräsidenten und Sportminister Ueli Maurer, der sich stark für das Vorhaben engagiert hatte. St. Moritz hätte zum dritten Mal nach 1928 und 1948 «Host City» Olympischer Winterspiele werden können.

Nach der Auszählung von 149 der 158 Bündner Gemeinden waren 52,5 Prozent gegen Olympische Winterspiele 2022 in Graubünden. Nach 100 Gemeinden betrug der Nein-Stimmenanteil 51,9 Prozent. (so/sda)

Zu den Resultaten aus den Gemeinden gehts hier.

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