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SP setzt auf Altstadt-Gewerbler für den letzten Sitz im Stadtrat

Eduard Hirschi soll die SP Rapperswil-Jona vor dem erstmaligen Ausschluss aus dem Stadtrat seit über 100 Jahren bewahren. Der Inhaber einer Altstadt-Bücherei will als politischer Quereinsteiger den letzten freien Sitz holen.

Eduard Hirschi, Inhaber einer Buchhandlung in der Rapperswiler Altstadt, will in den Stadtrat. Pressebild

Die SP Rapperswil-Jona hat am Mittwochabend Eduard Hirschi als Kandidaten für den letzten freien nebenamtlichen Sitz im siebenköpfigen Stadtrat nominiert. Er ist Anwärter Nummer 5. Der erste Wahlgang findet am 19. März statt.

Der 55-jährige Hirschi ist ein politischer Quereinsteiger. Er könne deshalb die Arbeit als Stadtrat «unvoreingenommen und offen angehen», schreibt die SP in einem Communiqué.

Gleichzeitig bringe er einen breiten Erfahrungsschatz aus verschiedensten Bereichen mit. «Dazu zählen Führungskompetenz aus seiner Tätigkeit als Kader in verschiedenen grösseren Unternehmen und sein gewinnbringender Umgang mit Menschen aus allen Schichten aufgrund seiner Arbeit als Coach.» Als Mitinhaber und Geschäftsführer einer Buchhandlung in der Rapperswiler Altstadt habe er einen starken Bezug zu Rapperswil-Jona.

«Ausgewogener Stadtrat wichtig»
Im Stadtrat will sich Hirschi  gemäss Mitteilung «für eine menschliche Politik stark machen». Mit seinem «ausgeprägten Gerechtigkeitssinn» wolle er erreichen, dass Rapperswil-Jona «eine lebenswerte Stadt für alle ist.» Als kommunikative und ideenreiche Persönlichkeit könne er den Stadtrat als Team stärken und voranbringen, zeigt sich die SP überzeugt.

Für einen ausgewogenen Stadtrat sei es wichtig, dass auch die Wählerschaft links der Mitte angemessen vertreten sei. Mit Hirschi stelle die SP Rapperswil-Jona einen Kandidaten auf, «der dieser Aufgabe gewachsen ist.» Mit der verpassten Wiederwahl von Pablo Blöchlinger droht der SP erstmals seit über 100 Jahren der Ausschluss aus dem Stadtrat.

Hirschi beurteilt seine Chancen als «intakt». Neben ihm kandidieren der stellvertretende Feuerwehrkommandant Ueli Dobler (CVP), Ex-Kantonsrat Nils Rickert (GLP) sowie die Jungpolitiker Betim Bunjaku (parteilos) und Ramiz Ibrahimovic (Jungfreisinnige). (pd/so)

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