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Bewerbungsdossier für Olympia 2026 ist öffentlich

An der mündlichen Orientierung zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2026 wurde das eingereichte Bewerbungsdossier öffentlich gemacht. Zudem informierte die Gesamtregierung über mögliche Partner ausserhalb des Kantons Zürich.

Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini hat am Dienstag den aktuellen Projektstand für Olympische Winterspielen 2026 vorgestellt. Dabei wurde das im Dezember eingereichte Bewerbungsdossier öffentlich gemacht und erstmals der Cluster «Obersee» öffentlich erwähnt.

Das Dossier wurde öffentlich gemacht, weil zwei Gesuche aufgrund des Öffentlichkeitsgesetzes eingegangen sind und die Öffentlichkeit nach der Einreichung und vor der Grundsatzabstimmung vom 12. Februar ein Anrecht auf weitere Details hat, sagte Parolini am Dienstag vor den Medien.

Zürich, St. Gallen und Schwyz oder Obwalden

Die Linthebene, Rapperswil-Jona sowie Gemeinden in den Kantonen Schwyz und Glarus auf der Achse Zürich–Graubünden würde verkehrs- und distanztechnisch grosse Vorteile für Olympische Spiele in Graubünden mit sich bringen, heisst es im im Dezember eingereichten Bewerbungsdossier. Zudem liege der Cluster «Obersee» auch günstig für den Austragungsort Einsiedeln, heisst es weiter. Im Zentrum des Clusters in Rapperswil-Jona würden Siegerzeremonien aller Sportarten statt, die in diesem Cluster stattfinden würden. Im alten Stadtteil könnte eine attraktive Medal Plaza gestaltet werden. Die Stadt habe bereits Interesse an der Kandidatur Graubünden bestätigt und wird die Eishalle zur Verfügung stellen.

Für den Skisprungsport laufen Abklärungen für eine Konzentration an einem Ort. Zu einem früheren Zeitpunkt waren die Wettbewerbe auf der Grossschanze in Engelberg und auf der Kleinschanze in Einsiedeln vorgesehen.

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Infrastrukturen im Grossraum Chur/Landquart

In Abklärung ist ferner, ob im Raum Obersee oder in Glarus Nord eine temporäre oder fixe Eisschnelllaufhalle erstellt werden soll. Und auch Bad Ragaz sei ein idealer Ausgangsort für die Erreichung aller Austragungsorte mit qualitativ hochstehenden Unterbringungsmöglichkeiten.

Weiter wird laut den nun öffentlichen Unterlagen eine stärkere Verlagerung in das Bündner Rheintal, mit der Nutzung weiterer Infrastrukturen im Grossraum Chur/Landquart geprüft. Und auch die Bildung eines Clusters «Winterthur» werde geprüft. Konkret die Möglichkeit eines Olympic Villages Winterthur oder in unmittelbarer Nähe.

Die Sportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Shorttrack würden wie vorgesehen in Zürich ausgetragen. Die privaten Wettkampfanlagen Hallenstadion, das «Theater of Dreams», das 2022 in Zürich eröffnet wird, und allenfalls das Stadion in Kloten könnten laut Gesprächen mit den Betreibern analog zu den Eishockey-Weltmeisterschaften 2009 und 2020 für Olympische Spiele genutzt werden. (phw)

Wir haben die Medienorientierung live übertragen. Hier könnt ihr sie nachschauen. 

Austragungsorte und Disziplinen

 

Am 12. Februar stimmt die Bündner Bevölkerung über einen Kandidaturkredit von 25 Millionen Franken ab. Darin enthalten sind Aufwendungen von 1 Million Franken, welche die Regierung für Abklärungen vorsieht, damit umfassende Grundlagen für den abschliessenden Entscheid im Herbst 2018 aufbereitet werden können. Die restlichen 24 Millionen Franken sollen zu je einem Drittel der Bund, Swiss Olympic und die Austragungsregion übernehmen.

Bei einer Zustimmung könnte die Bündner Stimmbevölkerung in einer zweiten Abstimmung, im Herbst 2018 über das definitive Projekt und die Durchführung befinden.

Was bisher geschah

 

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Peter Meister

Mi 11.01.2017 - 11:00

Ich bin mehr als enttäuscht von der Politik und im speziellen von der GPK! Letztere stufte das Bewerbungsdossier - man erinnert sich - flugs als geheim ein und verhinderte so eine Offenlegung gegenüber dem Volk. Mit der Offenlegung ist das Dokument nun wie von Geisterhand nicht mehr geheim. Seltsamer Vorgang bzw. seltsame Ansicht der GPK. Bei mir kommt der Eindruck auf, dass man es ja versuchen kann, dem Volk Informationen vorzuenthalten um nicht zu sagen, das Volk hinters Licht zu führen. Man stelle sich vor, ohne Oeffentlichkeitsgesetz hätten wir dieses Dokument vor der Abstimmung nie zu Gesicht bekommen. Oeffentlichkeitsgesetz sei Dank. Trotz Oeffentlichkeitsgesetz versuchen die Behörden, Gesuche abzuschmettern. Denn die Behörden wissen ganz genau, dass der Antragsteller dann vor Gericht gehen muss und so auch noch Kosten riskiert. Und übrigens, was soll an diesem Dokument so geheim sein?

Walter Grämer

Mi 11.01.2017 - 07:34

Nach meiner Meinung hat man für diese Projekt schon mal abgestimmt und war dagegen.Ich vermute es ist nur ein Zwängelen für die Initianten wie bei der verlorenen MEI.

Roland Gadient

Mi 11.01.2017 - 07:03

Nachemd man es merkt dass es ev. knapp werden könnte, wird nun diese Schaumolympia ein wenig entschäumt, es bleibt aber eine Katz im Sack Bewerbung, die Wundertüte öffnet sich dann nach der endgültigen Vergabe, Bündner hütet euch von diesen Träumer und Geldverschwender. Diese Spiele sind nichts für Graubünden keine Nachhaltigkeit, sondern eher ein Verlust, denn die Bauzeit von 4-5 Jahren vertreibt noch endgültig die Stammgäste. Die Konzeption (Kopflos) ist total falsch jede Woche wird eine neuer Gast (Rapperswil/ Jona) präsentiert nachdem Zürich sicher nicht mitmachen will, das Gleiche die Innerschweiz, mit anderen Worten, ein nicht durchdachtes Projekt, von Leuten die lieber ihre angestammte Sachen richtig machen würden als dies. Die Euphorie ist hauptsächlich bei den Politikern und da kam noch nie was gescheites raus.

Raimondo Huster

Di 10.01.2017 - 13:12

Vielen Dank für die Information, Dossier bitte zurück an den Sender. Kosten zu hoch, nicht nachhaltig.
Mit einem überzeugten Nein können die Träume der künstlichen Lärmerzeugung und Geldverschwendung beendet werden.

Als Bewohner der Agglomeration Chur ist das WEF schon zu viel - das dauergebrumme der Helikopter nervt dann schon. Man kann sich ausmalen, wie das bei einer Olympiade aussehen wird.

Vielen Dank, bis hierher aber nicht mehr weiter...

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