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800 000 Franken für die Valser Sportbahnen

Rund 250 Valser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger fanden sich am Freitagabend zur Gemeindeversammlung in der Turnhalle Vals ein. Es ging um die Zukunft der Sportbahnen Vals AG. Diese ist vorläufig gesichert.

Ist nochmals gut gegangen! Die Sportbahnen bekommen eine Finanzspritze. Archivbild

Die Sportbahnen Vals AG hatte die Gemeinde um ein Betriebsdarlehen von 800 000 Franken gebeten. Ohne dieses Geld würden die Sportbahnen vor dem finanziellen Aus stehen, betonte Sportbahnen-Vewaltungsratspräsident Robert Berni.

Nach kurzer Diskussion stimmten die Valser über das Darlehen ab. Ohne Gegenstimme wurden die 800 000 Franken gutgeheissen. Berni freute sich und bedankte sich bei den Valser Stimmbürgern. «Jetzt kommt es gut».

Die Ausgangslage zur Rettung der Sportbahnen Vals AG war klar: Fliesst nicht bald genug Geld, muss die Bahn geschlossen werden. «Ohne Geld stehen wir vor der Zahlungsunfähigkeit», so Berni.

Ende März schlug er Alarm. Bereits zehn Tage später war klar: Der Gemeinderat wollte 800 000 Franken aus der Gemeindekasse zur Verfügung stellen. (hap)

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Telemark Nostalgiker

Sa 23.04.2016 - 09:09

Die Schonzeit für den VR ist zu Ende. Nun sind Taten anstatt leere Versprechen gefragt. Die Lösung des Problems ist weiterhin nicht in Sicht, der Konkurs nur aufgeschoben worden. Bleibt der VR auch nächstes Jahr erfolglos, ist eine Abwahl unabdingbar. Da muss die Gemeinde Vals als Mehrheitsaktionärin ebenfalls handeln und zum Wohle der Bevölkerung neue, frische und vor allem fähige Kräfte aufbieten. Begrüssenswert ist die gestrige ungewohnt heftige Kritik seitens Sportbahnen an die Adresse vom 7132-Hotel. Die fehlenden Gästescharen verursacht durch das katastophale Management des Hotels sind grösstenteils verantwortlich für den fast Bankrott der Sportbahnen. Wer das nicht einsieht, hat Tomaten vor den Augen. Ungewiss bleibt die Zukunft auch hinsichtlich Investitionen. Vom vielen Ferienwohnungen in der Form von Maiensässhüttlis ist die Rede. Eine Kopie der Tschappina Ferienhüttlis. Von einem Rock-Resort wie in Laax Murschetg bei der Talstation und einigen Wohneinheiten im Hof Leis. Mit Kopien tat sich Vals in der Vergangenheit immer schwer. Ob das die richtige Lösung ist? Wo bleibt die Innovationskraft aus den glorreichen Zeiten Peter Zumthors. Das Erfolgsrezept, die Valser Lösung ist Innovation, keine billige Kopien. Stellt sich auch die Frage, wie diese Ferienhäuser die Zweitwohnungsinitiative umgehen können? Beschwerden von Helvetia Nostra sind wohl unumgänglich. Bleibt zu letzt auch zu hoffen das die Nachfrage nach Wohneinheiten vorhanden ist. Die private Bautätigkeit auswärtiger ist seit zwei Jahren bei Null angelangt. Die Hoffnung stirbt zu letzt. Ein steiniger Weg steht uns zuvor im Tal der "leida rucha Bärge" und "schtiera Grendä" was soviel heisst wie "eingenwillig".

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