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Martullos Millionen nützen «nichts»

Es war eine riesige Überraschung als Roberto Martullo, Magdalena Martullos Mann, vergangenen Dezember der Gemeinde Meilen eine Steuernachzahlung von 6,4 Millionen Franken ankündigte. Die Geldsorgen schienen vergessen. Nun zeigt sich jedoch, dass dem nicht so ist.

Magdalena Martullo und ihr Mann Roberto. Archivbild Olivia Item

An einer Gemeindeversammlung im Dezember 2016 ging es in der Zürcher Gemeinde Meilen eigentlich um eine Steuerfusserhöhung. Die Stimmbürger kippten diese jedoch, nachdem der Mann der Bündner Nationalrätin Magdalena Martullo, Roberto Martullo, eine Steuernachzahlung ankündigte. Nicht einmal die Gemeinde selbst war über diese Nachzahlung im Bilde, wie «nzz.ch» damals berichtete.

Gemäss Martullo sollte diese Zahlung gar die Einnahmen durch eine Steuerfusserhöhung deutlich übertreffen. Bereits damals erklärte die Meilemer Finanzvorsteherin Beatrix Frey-Eigenmann, dass das meiste Geld wegen des Finanzausgleiches wieder abfliesse und von den ursprünglichen 6,4 Millionen Franken lediglich 700 000 Franken in der Gemeinde verbleiben würden.

Exakt so ist es nun gekommen, wie «nzz.ch» wieder berichtet. Zwar hätten die Martullos die Steuernachzahlung geleistet, aber um eine Steuerfusserhöhung komme die Gemeinde mittelfristig nicht herum, so Frey-Eigenmann. Die Gemeinde schliesse die Rechnung mit einem Defizit von 2,34 Millionen Franken ab.

 

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