Tierschutz in Graubünden wird kritisiert
Chur. – Die Stiftung Tier im Recht stützt sich dabei auf die Anzahl der Straffälle, in welchen das Tierschutz-Gesetz missachtet wird. Je mehr Straffälle in einem Kanton behandelt würden, desto besser funktioniere der Tierschutz, so die These der Stiftung. Im Kanton Graubünden wurden im vergangenen Jahr lediglich 6 Straffälle behandelt – nur in 3 Kantonen gibt es pro Jahr noch weniger Strafanzeigen im Verhältnis zur Bevölkerung. Gieri Bolliger, Geschäftsleiter der Stiftung Tier im Recht, vermutet deshalb, dass die Behörden Verstösse gegen das Tierschutz-Gesetz nicht mit der nötigen Härte ahnden. Dieser Schluss sei so nicht korrekt, findet der Bündner Kantonstierarzt Rolf Hanimann. Um den Tierschutz stehe es im Kanton Graubünden sicherlich nicht schlechter als in anderen Kantonen, eher im Gegenteil.









