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Das Urteil ist ein Hohn und lächerlich, wenn da nicht 6 Tote wären. Aber es wurde vom Militär auch alles gemacht, um seinen Berufsleuten Milde zukommen zu lassen: Fast 21/2 Jahre "zu Tode untersucht" (auf Kosten der Steuerzahler), das Militärgericht ist nicht "unabhängig", sondern schützt seine Leute, die Militärrichter keine Vollprofis, Beizug von "unabhängigen" Experten, hauptsächlich vonseiten der Verteidigung, die Rekruten sind ja "freiwillig" gegangen, plötzlich neue Theorien von Fehltritt etc. Dabei haben die Berg"führer" die 6 Rekruten vorgeschickt als Versuchskaninchen und damit klar in den Tod geschickt (also grobfahrlässige Tötung), statt selber den Zustand zu rekognizieren. Ausserdem hatten sie in der Mönchshütte am Vortag Bedenken als lächerlich abgetan. Diese Bergführer hätten klar zu unbedingten längeren Strafen verurteilt werden müssen, stattdessen dürfen sie weiterhin als Bergführer aktiv sein. Zivilklagen wurden auch nicht zugelassen und wir Steuerzahler dürfen es nun berappen. In welchem Land sind wir eigentlich? Der bereits miserable Ruf des Militärs wird durch diesen Fall weiter hinab in den Morast gezogen. Mein tiefstes Mitleid gilt den Angehörigen der Toten, die sich durch dieses Urteil "verarscht" fühlen werden. Beim Militär zählen halt tote Rekruten nichts!
Thema: Re: Jungfraudrama - lächerliches Urteil Autor: Heinrich Christe, Chur Datum/Zeit: 20.11.2009 16:28:40 Antwort auf:Jungfraudrama - lächerliches Urteil (von Walter Lichtenberger)
Herr Lichtenberger Wie kommen denn Sie dazu am Mittag um halb zwölf von einem "lächerlichen Urteil" zu schreiben? Bis jetzt weiss noch niemand von einem Urteil, und schon gar nicht von einem "lächerlichen". Oder geht es Ihnen nur darum, die Schweizer Armee in die Pfanne zu hauen? Diesen Eindruck erhält man zweifellos, wenn man Ihr Geschreibsel liest. Verschonen Sie uns vor solchem Unsinn!
Die Strafanträge waren ja schon bekannt, irgendwo zwischen Freispruch und lächerlichen bedingten Strafen. Damit war bereits alles klar, dass die Angeklagten nicht viel zu befürchten haben. Wenn Sie meine Erläuterungen zum Militär als "Unsinn" bezeichnen, haben Sie noch nicht begriffen, wie es mit der "besten Armee der Welt" u.a. imagemässig immer mehr bergab geht. Haben Sie auch etwas zu den bedauernswerten Hinterbliebenen der Opfer zu sagen??
Es ist noch schlimmer gekommen als ich bereits befürchtet hatte. Dieser Freispruch ist ein Justizskandal! Angehörige der Opfer müssen sich gedemütigt und "verarscht" vorkommen. Für die Militärrichter sind offensichtlich Tote nichts wert. Un dann noch eine Entschädigung an die beiden Angeklagten (die wir Steuerzahler berappen müssen). Wir sind offensichtlich in einer Bananenrepublik. Ich hoffe, dass die beiden nun Freigesprochenen jede Nacht als Strafe einen Albtraum über das Geschehene ihr Leben lang haben werden.
Thema: Re: Jungfraudrama - lächerliches Urteil Autor: Christoph Reuss, Chur Datum/Zeit: 23.11.2009 11:06:29 Antwort auf:Re: Jungfraudrama - lächerliches Urteil (von Walter Dr.oec.Lichtenberger)
> Wir sind offensichtlich in einer Bananenrepublik.
Der Unfall geschah ja schliesslich unter der Verantwortung(slosigkeit) des Selbstverteidigungsministers von der Bananenrepublik-Dumpfbacken-Partei (BDP).
Herr R.P. aus dem schönen Klettgau. Ich habe Ihren Brief mit dieser Unterschrift und ohne Absender auf dem Couvert erhalten, Poststempel Neuhausen am Rheinfall. Im Brief beziehen Sie sich auf meinen Beitrag zum Jungfraudrama-Prozess und die Stellungnahme von Hr. Christe. Im Brief duzen Sie mich (?) und machen Beschimpfungen und Beleidigungen gegen mich. Dass Sie sich nur anonym per Brief und nicht über das SOS-Leserforum melden, zeugt von fehlendem Mut und Ihrem armseligen Charakter. Ausserdem können Sie nicht rechnen, weil die Untersuchungen, der Prozess, Zeugengelder und Entschädigungen total mehrere Millionen gekostet haben und nicht "0,5 Rappen je Steuerzahler". Grüsse aus dem sonnigen schönen Rhäzüns in den nebeligen kalten Klettgau.
Vielleicht ein kleiner Trost, mich hat er wegen des Polanski-Leserbriefes auch angeschrieben und zählt die mannigfachen Sexmöglichkeiten auf, die man in Ermangelung eines weiblichen Wesens nutzen könnte. Er duzt mich und empfiehlt mir, den Joint erst nach dem Lesen seines Briefes anzuzünden. Er würde dies mit seiner Cannabis-Pfeife auch so halten. Ein Fall für den "runden Ordner".1