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Thema Autor Datum
Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass H. Frei 19.11.09
Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulver ... K. Alvo Konrad 19.11.09
Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulver ... W. Leuthold 20.11.09
Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulver ... K. Alvo Konrad 20.11.09


Thema: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass
Autor: Heinrich Frei, Zürich
Datum/Zeit: 19.11.2009 17:28:09
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Die Firma Pilatus in Stans garantiert den Scheichs in den Arabischen Emiraten nämlich, dass sie helfen werden die Pilatus Flugzeuge später zu bewaffnen, wie Pilatus-Chef Oscar Schwenk sagte. Bewaffnete Militärflugzeuge von Pilatus wurden unter anderem in Burma, im Tschad, in Angola, in Guatemala, in Mexiko und im Irak unter Saddam Hussein gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. In den Arabischen Emiraten besteht die Gefahr, dass die Schweizer Pilatus Flugzeuge zur Bekämpfung von Unruhen im Innern des Landes eingesetzt werden, denn von den 4,8 Millionen Einwohnern des Landes sind nur 20 Prozent emiratische Staatsbürger. 80 Prozent sind rechtlose ausländische Arbeitsemigranten. Die Armee der Emirate besteht aus ausländischen Söldnern und einheimischen Offizieren. In den Emiraten, wie in Saudi-Arabien auch, haben wir eine Situation, wie sie vor der Revolution in Frankreich bestand, als sich die französischen Könige auf die Bajonette von ausländischen Söldnern stützte.

Die Emirate sind bekannt als Waffendrehscheibe des Nahen Ostens. Schweizer M-109-Panzerhaubitzen lieferten die Emirate 2004 heimlich nach Marokko weiter. Gemäss Amnesty International kommt es in den Vereinigten Arabischen Emiraten regelmässig zu Folter. Die Menschenrechte von Frauen in den Emiraten, und von ausländischen Arbeitern und Angestellten die dort arbeiten, werden mit den Füssen getreten. Gewerkschaften sind verboten. Das Kriegsmaterialgesetz erlaubt Waffengeschäfte mit den Arabischen Emiraten nicht.
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Thema: Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass
Autor: Konrad Jehuda Alvo Konrad, Saas im Prättigau
Datum/Zeit: 19.11.2009 23:53:30
Antwort auf: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass (von Heinrich Frei)
Der inneren Logik des Waffengeschäfts folgend - werden wir weiter Waffen
exportieren!
Arbeitsplatzerhaltung hat immer erste Priorität - mit der Ausnahme, wenn die Firma selber den Bestand der Belegschaft reduziert!!

Das Geschäft mit den Waffen ist ein sehr gutes Geschäft!
Und das schlauste aller Argument für diesen Handel ist: Nicht Waffen töten - Menschen töten!
Also an sich gibt es keine gefährlichen Waffen!
Eine Atombombe in guten Händen ist somit nicht gefährlicher als ein Zahnstocher!
Wir sollten mit Atombomben handeln - das gäbe echt viel Kohle!

Dann - da die Konkurrenz nicht schläft - ist der Adressat der Waffenlieferung natürlich kein Wunschkonzert!

Jetzt sind die Emirate Empfänger - wir rüsten also islamische Regionen auf!
Da kennt man keinen Zwist - Geschäft ist Geschäft!
Das Waffengeschäft bringt auch ganz unterschiedliche Kulturen zusammen!

Wer will da noch jammern!?
Wer will da noch gegen den Islam hetzen!?
Uns das Geschäft noch kaputt machen!?
Das bisschen Islam halten wir noch aus - für einen guten deal!
Und Gott - ist ein Gott des Westens - so ist doch alles paletti - we never walk alone!

Wir stimmen - als Gutmenschen des Handels - für Türmchen und für Waffenexport ole!

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Thema: Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass
Autor: Werner Leuthold, Valendas
Datum/Zeit: 20.11.2009 11:04:29
Antwort auf: Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass (von Konrad Jehuda Alvo Konrad)
Mit Verlaub, Herr Alvo:
Wollten Sie nicht schreiben "GEGEN Türmchen" ?
Würde irgendwie besser zum Rest, dem ich vorbehaltlos zustimme, passen.
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Thema: Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass
Autor: Konrad Jehuda Alvo Konrad, Saas im Prättigau
Datum/Zeit: 20.11.2009 14:46:36
Antwort auf: Re: Pilatus Flugzeuge ins Pulverfass (von Werner Leuthold)
Ja-ist verwirrend...gemeint ist: lasst uns doch Türmchen bauen (zuerst dachte die Ironie als Gegegengeschäft halt keine Türmchen - doch das ist Kleingeist ....

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