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Gestern wurde hier ein Leserbrief von Andrea Trümpy, Präsidentin Gewerbeverband des Kantons Glarus veröffentlicht, in dem sie die Frage der Arbeitsplätze in der Waffenindustrie anspricht. Manchmal frage ich mich, wie es möglich ist, dass ein doch beträchtlicher Teil der Arbeitsplätze in unserem Land davon abhängt, dass in anderen Ländern Menschen getötet werden: Direkt, durch unsere Waffen oder indirekt, durch Hunger, weil ihre Regierung unsere Waffen kauft statt in Gesundheit und Bildung zu investieren. Und dann diskutieren wir hier ernsthaft darüber, dass wir das nicht ändern können bzw. wollen! Und stecken etwas Geld in Entwicklungszusammenarbeit. Das ist doch schizophren. Ich möchte, dass alle Menschen in der Schweiz Arbeitsplätze haben die menschenwürdig sind – und ich würde mir wünschen, dass wir endlich darüber diskutieren wie wir solche schaffen können – anstatt darüber zu jammern, dass ein Wandel nicht möglich ist. Ich wünsche mir eine innovative, erneuerungsfreudige Schweiz. Darum stimme ich am 29. November Ja zum Verbot des Exports von Kriegsmaterialien.