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Thema Autor Datum
Kriegsmaterialexporte und Kinder ... R. Zauner 11.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... F. Bühler 12.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... R. Zauner 12.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... C. Reuss 12.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... R. Zauner 19.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... F. Bühler 13.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... C. Reuss 13.11.09
Re: Kriegsmaterialexporte und Ki ... R. Zauner 19.11.09


Thema: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Renate Zauner, Diesbach
Datum/Zeit: 11.11.2009 10:36:05
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Glauben an die Schweiz

Die Schweizer Regierung hat laut einem gestrigem Artikel in der Südostschweiz die Ausfuhr von Maschinenpistolen in einen indischen Teilstaat mit Kindersoldaten genehmigt hat. Das hat mich stark verunsichert.

Konflikte gehören zum Leben, auch zu meinem. Die Frage ist: Wie lösen wir sie? Und: Können und wollen wir daran beteiligt sein, dass andere sie mit Waffen bzw. gar Kindersoldaten lösen?

Ich glaube an die Fähigkeit der Menschen in der Schweiz kreative, friedliche Lösungen für schwierige Situationen zu finden. Ich glaube an die Schweizer Solidarität – weil ich sie tagtäglich beobachte und erlebe. Insofern besteht für mich auch kein Zweifel daran, dass wir zur Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterialverboten Ja sagen können – weil ich überzeugt bin, dass wir mit und nach einem solchen Ja unsere Solidarität zeigen und leben werden: Unsere Solidarität mit Kindern in Indien UND mit Menschen, die derzeit in der Schweizer
Waffenindustrie arbeiten.

Renate Zauner, Diesbach
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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Fridolin Bühler, Weesen
Datum/Zeit: 12.11.2009 12:09:35
Antwort auf: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Renate Zauner)
>Die Schweizer Regierung hat laut einem gestrigem Artikel in der Südostschweiz die Ausfuhr von Maschinenpistolen in einen indischen Teilstaat mit Kindersoldaten genehmigt hat. Das hat mich stark verunsichert

Merken Sie nicht,wie uns gewisse Kreise der LuN auf diese Abstimmung manipulieren möchte? Da möchten weitere aus unserem Land Gurkensalat machen! Darum ein NEIN!!!
Auch im Glarnerland sind viele Arbeitsplätze davon abhängig! Es kommen nachher keine anderen Fabriken, wie uns die Ja-Sager weissmachen möchten.Sehen Sie dies doch bei Ihnen im Hinterland. Nach Schliessung der Spinnereien kamen keine anderen Firmen.Ich bin sicher,auch diese Spinnereien waren manchmal Zulieferer für Rüstungsmaterial,wenn es nur ein Panzersitzbezug war!
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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Renate Zauner, Diesbach
Datum/Zeit: 12.11.2009 22:22:38
Antwort auf: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Fridolin Bühler)
Ich sehe die grosse Chance dieser Initiative darin, dass sie - im Gegensatz zu der von Herrn Frei in seinem Beitrag angesprochenen Schliessung der Spinnereien, bei der Arbeitsplätze ohne Ersatz verloren gingen - den Bund zu einer Unterstützung der Regionen verpflichtet, die von der Intiative betroffen sind. Ich fände es schade, wenn wir uns eine solche Chance entgehen lassen.
Der genaue diesbezügliche Wortlaut der Initiative lautet:
"Der Bund unterstützt während zehn Jahren nach der Annahme der eidgenössischen Volksinitiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» durch Volk und Stände Regionen und Beschäftigte, die von den Verboten nach Artikel 107a betroffen sind."
Wenn diese Unterstützung dann z.B. Arbeitsplätze im Bereich Wärmedämmung schaffen würde, könnten gleichzeitig auch die Heizkosten vieler Bewohnerinnen und Bewohner gesenkt werden.
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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Christoph Reuss, Chur
Datum/Zeit: 12.11.2009 22:53:36
Antwort auf: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Renate Zauner)
Zitat: "Wenn diese Unterstützung dann z.B. Arbeitsplätze im Bereich Wärmedämmung schaffen würde, könnten gleichzeitig auch die Heizkosten vieler Bewohnerinnen und Bewohner gesenkt werden."

Als ob das nicht auch OHNE Annahme der Initiative möglich wäre...
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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Renate Zauner, Diesbach
Datum/Zeit: 19.11.2009 12:22:43
Antwort auf: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Christoph Reuss)
Natürlich ist das auch ohne Initiative machbar - und ich hoffe auf die Mithilfe all jener, denen Arbeitsplätze ein grosses Anliegen sind, dass genau solche Arbeitsplätze im Hinterland geschaffen werden - mit oder ohne Annahme der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten.
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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Fridolin Bühler, Weesen
Datum/Zeit: 13.11.2009 10:49:03
Antwort auf: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Renate Zauner)
>den Bund zu einer Unterstützung der Regionen verpflichtet, die von der Intiative betroffen sind.

Dies ist ein Märchen dieser Tagträumer und Weltverbesserer.Beim Aufstellen von Scheinargumenten sind diese sogar Weltmeister.
Mit welchem Geld auch? Zahlen Sie gerne noch mehr Steuern oder haben Sie es?Die L+N holen gerne das Geld anderer,das eigene geben diese nicht, bzw. haben keines, weil diese auf kosten anderer Leben. Auch hätten wir mindestens weitere 10.000 Leute ohne Arbeit! Andere Länder liefern gerne weiterhin Waffen, ohne dass nur ein kleines Teil als Zulieferung aus der Schweiz kommt!

>Wenn diese Unterstützung dann z.B. Arbeitsplätze im Bereich Wärmedämmung schaffen würde,

Ein Schlosser oder LKW-Mechaniker wird keine Wärmedämmungsarbeiten durchführen.Dieser müsste zuerst umgeschult werden und ob er dies will oder kann ist eine andere Frage. Wie ein Bänker kaum Krankenpfleger werden kann,weil es im Gesundheitswesen zu wenige Leute hat. Auch muss für einen anderen Beruf eine andere Mentalität vorhanden sein,nicht jeder kann so einfach umstellen.Was Wärmedämmung anbelangt,zuviel gibt Schimmel und das Haus "erstickt". Bei alten Häusern kommen die L+N als erstes mit Einspruch wegen dem Heimatschutz!

> könnten gleichzeitig auch die Heizkosten vieler Bewohnerinnen und Bewohner gesenkt werden.

Gleichzeitig summieren die Heizkosten wegen der Einwanderung, oder wie?

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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Christoph Reuss, Chur
Datum/Zeit: 13.11.2009 11:25:41
Antwort auf: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Fridolin Bühler)
Zitat: "Die L+N holen gerne das Geld anderer,das eigene geben diese nicht, bzw. haben keines, weil diese auf kosten anderer Leben."

Der Burggraf von und zu Rietberg hat viel Geld, gibt es aber nicht, und seine Burg ist nichtmal für die Öffentlichkeit zugänglich -- dabei sind die Burgen in sozialistischen Ländern doch verstaatlicht, ts ts ts...
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Thema: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten
Autor: Renate Zauner, Diesbach
Datum/Zeit: 19.11.2009 12:35:16
Antwort auf: Re: Kriegsmaterialexporte und Kindersoldaten (von Fridolin Bühler)
>den Bund zu einer Unterstützung der Regionen verpflichtet, die von der Intiative betroffen sind.
>>Dies ist ein Märchen dieser Tagträumer und Weltverbesserer
Ich sehe es so: Nur weil der Bund in einer Abstimmung zu etwas verpflichtet wird, tut er es noch lange nicht automatisch. Da gilt es dann entsprechend Druck zu machen - genau das werde ich als Befürworterin der Initiative auch tun. Ich wollte ganz einfach klarstellen, dass den UnterstützerInnen der Initiative Arbeitsplätze ein Anliegen sind und die Menschen deren Arbeitsplätze betroffen sind durch die Initiative auch Hilfestellung geboten wird.

> Wärmedämmung als alternative Arbeitsplätze und Problem bei Umschulung bzw. Denkmalschutz
Arbeitsplätze im Bereich der wärmedämmung sind für mich nur ein Beispiel unter vielen - ich hab es erwähnt, weil es mich persönlich betrifft. Ich weiss nicht, wen sie genau zur Gruppe L+N zählen - ich finde solche Schubladisierungen begrenzt nützlich - ich scheine jedenfalls nicht dazu gehören, denn ich befürworte die Wärmedämmung aller Häuser, unabhängig von ihrem Alter

>den Bund zu einer Unterstützung der Regionen verpflichtet, die von der Intiative betroffen sind.

> Gleichzeitig summieren die Heizkosten wegen der Einwanderung oder wie?
Ich habe keine Ahnung ob die Durchschnitts-Heizkosten von Personen mit Schweizerpass was ich weiss ist, dass mein Heizmaterial zu 100% schweizerisch ist (nämlich Holz), was nicht bei allen Personen mit Schweizerpass der Fall ist.
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