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Hunger als Schweizer? Das gibt es (?) nicht?

Gyssler Guido, Chur

Tja, das ist die Frage?

Als Schweizer scheinen wir eine eigene Spezies Mensch zu sein, der weder an Armut noch Hunger leiden kann, da es diese Dinge für unsere Sozial-Ämter oder Beamten einfach nicht gibt oder geben darf.
Wehe ich erdreiste mich, bei einer Sozial-Einrichtung nachzufragen ob ich eventuell etwas Hilfe erhalten könnte, da ich seit zwei Tagen nichts mehr gegessen habe, und auch keine Möglichkeit habe irgendwie zu Geld zu kommen, (aus gesundheitlichen Gründen) außer einem Bankraub, Betteln oder meine musikalischen Talente vor meinen Mitbürgern vor dem Vilan oder am Bahnhof feil zu halten.

Wer bin ich denn überhaupt, dass ich mich erdreiste, über Hunger und dergleichen zu klagen. Ich bin doch Schweizer, und als Schweizer hat man keinen Hunger zu haben, oder in irgendwelchen finanziellen Nöten zu stecken. Als Schweizer hat man doch das Sozialamt das Hilft.
Also ist es doch unverschämt von mir, zu klagen wenn man leidet. Wir sollen doch einfach unser Schicksal ertragen, und möglichst verstehen, dass es außer uns noch wichtigeres gibt, um das sich die Sozialämter kümmern müssen.

Wir sollen doch bitte hinten anstehen, denn uns geht es doch gut.

Na ja, es ist doch viel einfacher nichts zu Essen zu haben, nachdem man weiß, dass man irgendwann dann schon mal dran kommt. Und bis dahin, kann man ja DAS was man NICHT hat noch teilen.

Ich bin es leid, mich entschuldigen zu müssen, dass ich auf Grund meiner Krankheit zum Sozialfall wurde, oder auf Grund meiner Geburt Schweizer bin, nur weil die Ämter Power Spiele mit mir treiben und unabdingbares einfach immer wieder hinauszögern, und mich als arbeitsscheu und asozial abstempeln.

Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen, und wann endlich wird es eine Ombudsstelle geben, die solchem Treiben und Beamtenwillkür Einhalt gebietet.

Jeder Mensch hat seine Grenzen. Meine sind erreicht.

Danke
Guido

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Kommentare

Wolfgang Reuss

So 23.04.2017 - 16:29

Guido Gyssler, sollten nicht Parteien eine Art Ombudsstelle sein?
Gibt es da eine Gesetzeslücke? Soforthilfe sollte es doch aber trotz Bürokratie geben?
Sollte? Beispiel: Was macht ein EL-Bezüger, der seine Arzt/Spital-Rechnungen an Krankenkasse und dann die SVA weiterleiten muss (wobei nach etwa 2 bis 3 Monaten er den Betrag bekommt), wenn der Rechnungssteller ihm vorher Mahngebühren oder Betreibung auferlegt?
Meines Wissens fühlen sich da weder SVA noch Sozialamt zuständig.

Priska Haldner

Sa 22.04.2017 - 10:21

Wenn Sie in der Schweiz eritreischer oder afghanischer Asylsuchender wären, der keine Steuern bezahlt haben und nicht einbezahlt hat in die Sozialwerke (und von denen wohl viele eher als Asylrechts- m i s s braucher bezeichnet werden müssten ), hätten Sie sicher eine schöne Wohnung bekommen, von demselben Amt, das Sie um Hilfe anfragen, Ihre Kinder würden im teuren Kinderwagen liegen, es hätten alle, auch der Familiennachzug, den Sie auch noch holen könnten aus dem Herkunftsland, sicher genug zu essen, man würde dafür sorgen, dass Sie weder materiell noch immateriell Mangel leiden, man wäre darum bemüht, dass Sie niemand ausgrenzt oder in Ihrer Menschenwürde verletzt-und wenn doch, dann hätten Sie sicher sofort Menschen, die sich solidarisch empören würden und Sie mit einem, vom Staat bezahlten, Anwalt unterstützen würden, würden Sie straffällig werden, hätten Sie ebenfalls einen teuren vom Staat bezahlten Anwalt, hätten Sie irgendwelche gesundheitliche Beschwerden, wäre man bemüht mit teuren Krankenkassenleistungen Ihnen diese so angenehm wie möglich zu lindern- für Ihre Integration in den Arbeitsmarkt gäbe es teure Kurse und Bundeszuschüsse für KMUs , die sie aufnehmen würden als Angestellter und und und ... aber als Schweizerbürger haben Sie vermutlich nicht die Einhaltung und Menschenwürde-Achtung, die ihnen in diesem Staat zustehen würde zu erwarten und wenn Sie sich hier darüber berechtigterweise empören und schreiben, wie mit Ihnen umgegangen wird, löst das bei den Pseudogutmenschen sicher noch Kopfschütteln aus - was wollen denn die, die sind ja für die Steigerung des Bruttoinlandproduktes nicht so interessant, wie die zig Tausenden Wirtschaftsmigranten, mit denen die Pseudolinken und Pseudogutmenschen mittels Asylindustrie Profit machen können....die Armutsbetroffenen im eigenen Land, sowie die wirklich bedürftigen in Afrika und anderswo, die bleiben aussen vor und werden um die Rechte betrogen, die ihnen zustehen würden.

Esther Hobi

Mo 24.04.2017 - 10:54

Werte Frau Haldner Sie treffen den Nagel auf den Kopf,kommt noch dazu das eine dieser eritreischer Armen Frauen beim Einkauf im LIDEL eine Kundin mit Rassistin betitelt hat und Sie rumgeschupst hat,wenn diese unflätige Person nicht wie ja üblich nicht den Kinderwagen bei sich gehabt hätte,wäre das Fass übergelaufen.Das sind nicht anderes als Schmarotzer ,eine Anzeige wegen Rassismus und Beschimpfung,Körperangriff wäre hier das richtige gewesen.!!

Priska Haldner

Di 25.04.2017 - 23:08

Ja, Frau Hobi, wo diese Klientel so verwöhnt wird von den diversen Ämtern und vor allem auch von der Politik, allen voran mit der Asylverantwortlichen, Bundesrätin Sommaruga, wundert es nicht, dass sie gegenüber Schweizern, die weniger oder gleich viel Geld haben wie sie, arrogant auftreten - bei Leuten, die sie als "Obrigkeit" ansehen, wie zum Beispiel Lehrpersonen oder Integrationsbeauftragte und dergleichen, mögen sie sicher höflich und zuvorkommend sein, da geht es für sie ja auch um das Demonstrieren des Angepasst-Seins, sobald aber jemand nicht dem Bild des reichen Europäers entspricht, lassen sie oft jeden Anstand und Respekt vermissen, ( in ihren Herkunftsländern gehen sie vermutlich mit eigenen Landsleuten, die einen weniger hohen Lebensstandard haben als sie, ähnlich um - da sie die Schlepper-Preise bezahlen können, gehören sie wohl auch dort nicht zu der armen Bevölkerung ) obwohl ja sie die Gruppe wären, die als Asylsuchende die Gäste sind in der Schweiz und als Bittsteller "aus dem Napf fressen" von denen, die hier Steuern bezahlt haben, um ein Zitat eines Pseudogutmenschen zu gebrauchen - oder wie die - unterdessen eingebürgerten - deutschen Neonazis menschenverachtend sagen, "das sind nur "Hartzer", die haben keine Rechte", (und die meinen jedoch damit nur die Schweizer, die hier immerhin Steuern bezahlt haben und nicht die verwöhnten Asylsuchenden, die gleichen Markenkleider und teuren Smartphones haben wie sie selbst ) mit demselben Tonfall, mit dem ihre Hitler-Deutschen Grosseltern sagten: "Das sind nur Juden ( oder Reichsfeinde ), die haben keine Rechte."- aber vermutlich immer noch zehren von dem Kapital, das die Hitler-Deutschen Grosseltern den jüdischen Besitzern des Grossfleischhandelsbetriebs gestohlen hatten, den sie unrechtmässig enteigneten - eben dem damaligen menschenverachtenden "Zeitgeist" entsprechend...