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1966, 67 kamen amerikanische Kriegsdienstverweigerer

Frei Heinrich, Zürich

Als 1966, 67 einige junge Amerikaner nach Zürich kamen, die nicht in Vietnam töten wollten, hofften wir der Krieg in Vietnam werde bald zu Ende sein. Wir demonstrierten – damals mit Krawatte. Doch der Krieg wurde 1967 in Vietnam, Kambodscha und Laos bis 1973 fortgesetzt. Etwa vier Millionen Menschen fanden den Tod. Viele hoffen nun, dass es nach Obama und dann unter Trump in den USA wie während dem Vietnamkrieg es möglich wird gegen den neuen kalten Krieg gegen Russland anzugehen und gegen Rassismus, Abschiebungen nach Mexiko, Umweltzerstörung und die Inhaftierung und Verfolgung von Dissidenten. Snowden kann nicht in die USA zurück und Assange sitzt in London fest. Chelsea Manning wurde zu einer Gefängnisstrafe von 35 Jahren verurteilt, weil sie Verbrechen der USA im Irak publik gemacht hatte, Hängig ist immer noch eine Strafanzeige gegen George G. Bush und Donald Rumsfeld. (siehe das Buch Vincent Bugliosi, Anklage wegen Mordes gegen George W. Bush, Dtv Taschenbuch)

Vielleicht können weltweite Aktionen die Politik beeinflussen, wie während dem Vietnamkrieg. Vermutlich wird es aber zu keiner Anklage gegen George W. Bush und Konsorten kommen, so wenig wie es nach dem Vietnamkrieg zu Anklagen gegen führende Politiker kam, die mit dem inszenierten Tonkin Zwischenfall mit der Bombardierung Nordvietnams begannen, Wälder mit Gift zerstörten und mit der geheimen Operation Phönix tausende Oppositionelle in Vietnam ermorden liessen. In den USA wird es auch keine neuen staatlichen Untersuchungen zu den Terrorattacken vom 11. September 2001 geben, für die damals noch am gleichen Tag Osama Bin Laden (1) verantwortlich gemacht wurde. (2) Der 11. September 2001 war auch der Auftakt des Krieges gegen den Terror, der am 7. Oktober 2001 mit der Bombardierung von Afghanistan begann. Es folgte der Krieg im Irak mit der Massenvernichtungslüge, der Krieg in Libyen, Folterungen im Irak, in Osteuropa, in Guantánamo. Mehr als eine Million Menschen fanden in diesem Krieg der Tod, dutzende Millionen Menschen wurden durch diesen Krieg gegen den Terror zu Flüchtlingen gemacht. – Das Waffengeschäfte blühte.

(1) Der Schweizer Terrorismusexperte, Jaques Baud, Oberst des Generalstabes, ehemaliger Analyst des Nachrichtdienstes führte in einem Interview mit dem französischen Fernsehsenders TV5 und in seinem Buch «Terrorisme» aus, Untersuchungen des FBI hätten keine Hinweise geliefert, dass Osama Bin Laden mit den Terrorattacken vom 11. September 2001 etwas zu tun hatte, wie sonst allgemein in den Medien vermerkt werde Link zu diesem Interview: http://www.voltairenet.org/article192675.htmls
(2) Schweizer Website zu 9/11: http://www.ae911truth.ch

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Kommentare

Wolfgang Reuss

So 01.01.2017 - 19:20

Das US-Militär beherrscht Europa, ob via "Regimechange" (US-Marionetten, via NSA-Protokollen in Europäischen Ländern ausgesucht) oder via verdeckter Drohung als Militärmacht inkl. der US-Atomwaffen in Europa oder gekaufter Medien wie dem Springerverlag/BILDzeitung, gegründet von der CIA).
Warum dulden wie Europäer die "USA vom anderen Ende der Welt" bei uns, warum schützt uns unser Immunsystem nicht vor denen? Dass die USA unser "Freund" seien ist ein geschickt ausgezogener Trick, finde ich historisch betrachtet, ein quasi religiöser Glaube, von Fakten massenhaft widerlegt.
https://www.bluewin.ch/de/video.id-5267471292001.aufruestung-gegen-russ…
Uns Europäern stehen die Russen kulturell und menschlich nahe, auch geografisch - nicht die Amis, die seit sie den ersten Fuss an die Ostküste Nordamerikas setzten, sich alles nahmen, und die Eigentümer umbrachten, das nennt man Raubmord, und seither nie mehr damit aufhörten, inzwischen weltweit. Das unschuldige (bloss gemobbte/verteufelte) Russland (genau so wie damals die Native Americans) ist eingekreist, wir Europäer stehen (geografisch) an der Front, und die Urheber (an den Schalthebeln; kein Europäer sitzt an den ultimativen "Knöpfen") hocken sicher in Übersee.
Toll haben wir das (mit)gemacht!
Dass Reto Furter (SO 31.12.2016 Titelseite) kontra Russland schreibt, konsterniert mich (auch wenn ich von Masüger derlei gewohnt bin), denn insbesondere bei Gesundheits/Öko-Themen fällt Reto Furter mir positiv auf.
Zwar schreibt er: "Was sollen wir tun, Sie und ich? (...) Gegen (...) falsch verstandenen Sozialdarwinismus, der das Recht des Stärkeren einfordert - und sich selbst meint." Aber mit seinem Satz "Dass sich auch europäische Politiker zunehmend für den russischen Präsidenten und sein Politikverständnis starkmachen, lässt Ungutes befürchten", konterkariert er all seine guten Absichten, spielt er dem einzigen (wenn auch marketing/psychologisch raffiniert getarnten) Aggressor USA in die Hände, das ist meine Meinung.
Folgendes Youtube wurde (in unserem angeblich "Freien Westen" gelöscht, ich fand es an anderer Stelle reuploaded):
https://www.youtube.com/watch?v=tIl31dgCYWM
Es kann nicht in Europas Interesse sein, US-Waffen direkt an der Russland-Grenze zu stationieren, zumal an der empfindlichen Westflanke nur wenige hundert Kilometer von Moskau entfernt.
Aber exakt aus diesem Grund sind die Amis seit Jahrzehnten so scharf drauf, obwohl Sie vor der Deutschen Wiedervereinigung versprachen, die Nato "keinen Inch" nach Osten zu erweitern.
Siehe Kommentar:
http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2016-07-24/der-buendner-tourism…