Die Vereinigung Domus Antiqua setzt sich für die Anliegen der Besitzer alter Liegenschaften ein. Die Bündner Sektion sucht weitere Mitglieder. Angesprochen sind nicht nur «Schlossherren», sondern auch die Besitzer alter Bauernhäuser.
Paspels. – Seit dem Jahr 1984 vertritt der Verein Domus Antiqua die Anliegen der Besitzerinnen und Besitzer historischer Liegenschaften. Domus Antiqua versteht sich als Interessenvertretung und Netzwerk, wie Nina von Albertini, Präsidentin der Bündner Sektion und Mitglied des nationalen Vorstands, erklärt. Aktuell will der Verein die Streichung des Steuerabzugs für den Gebäudeunterhalt bekämpfen.
Viel Potenzial in Graubünden geortet
Auch wenn die Bündner Sektion bereits viele Mitglieder hat: Präsident von Albertini sieht noch Wachstumspotenzial. Das Angebot des Vereins richte sich nicht nur an die Besitzer von Herrenhäusern und Schlössern, sondern auch jene, die beispielsweise ein altes Bauernhaus besässen.
Ausschlaggebend sei zudem nicht nur das Alter der Liegenschaft, sondern vor allem der Zustand. Von Albertini selber wohnt im «ehemaligen Buolschen Haus» in Dusch bei Paspels, das sich bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert im Besitz ihrer Familie befindet. (obe)
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