In der ersten Fernsehsendung aus Arosa sind es am Sonntag hochkarätige Künstler, die Marco Rima präsentiert. Die beiden Beinahe-Wahlschweizer vom Chaostheater Oropax präsentieren eine Grabrede, bei der – wäre sie für einen selber geschrieben – man lieber gar nicht tot wäre. Flurin Caviezel holt die Schlagerwelt dort ab, wo es weh tut. Helge und das Udo spielen mit Worten und reimen sich zu Romeo und Julia die Lippen heiss.
Arosa. – Das Wahrzeichen des Arosa Humor-Festivals, das blau-rote Zirkuszelt bei der Tschuggenhütte, steht tief im Schnee. Die letzten Sonnenstrahlen beleuchten die Umgebung zwischen Weisshorn und Hörnli. 900 Personen stapfen gegen Abend Richtung Tschuggenhütte, lassen sich im Zelt nieder und trinken in festlicher Atmosphäre ein Schümli-Pflümli oder stürzen sich auf die Köstlichkeiten einer Bündner Platte.
Dann werden im Zelt die Lichter gelöscht, und auf der Bühne erscheint Marco Rima, der alle Zuschauer begrüsst. Damit beginnt auch schon die erste Sendung vom Arosa Humor-Festival 2011.
Rima erklärt und führt
Die drei 30-minütigen Comedy-Shows am Sonntag um 22.10 Uhr auf SF 1 bringen Ausschnitte aus Festivalbeiträgen. Rima stellt Gäste und Kollegen aus der Kleinkunstszene einem breiten Publikum vor. Er führt es durch den Abend im Zelt und bereitet die Bühne für jene Künstler vor, die in dieser kurzen Zeit auf den Brettern, die ihnen die Welt bedeuten, ihr Bestes geben.
Rima erklärt, was das Publikum erwarten darf und was der nächste Künstler alles kann – zwischendurch stimmt das auch mit dem überein, was tatsächlich zu sehen ist. (so)
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