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«Schellen-Ursli» hat das Zeug zu einem Klassiker

Xavier Kollers Film «Schellen-Ursli» feierte diese Woche Medien-Premiere. «Die Verfilmung des Bündner Kinderbuchs kann weltweit ein Klassiker werden», so das erste Fazit von Mathias Balzer, Kulturredaktor bei der «Südostschweiz».

Die Geschichte von «Schellen-Ursli» handelt vom «Chalandamarz», der grossen «Plumpa» und einem Naturbruschen, welcher am Ende des Films für seinen Mut belohnt wird. 100 Minuten Spielfilm aus dem doch dünnen Kinderbuch von Selina Chönz und Alois Carigiet zu zaubern, war aber nicht möglich. Der Oscar gekrönte Schweizer Regiesseur Xavier Koller hat daher einen Plot in die Geschichte eingebaut. Es geht um Käse und einen gemeinen Krämer, um ein armes und nicht bloss idyllisches Bergdorf, in welchem Menschen ums Überleben kämpfen.

Mathias Balzer, Kulturredaktor der «Südostschweiz», ist im Engadin und somit selbst mit «Schellen-Ursli» aufgewachsen. «Vielleicht bin ich dadurch voreingenommen, aber der Film hat wie schon das Kinderbuch das Zeug, zu einem Klassiker zu werden.» Vorallem die Bilder in den Schlüsselszenen lobt Mathias Balzer: «Der Kameramann und das Ausstatterteam haben sich exakt an die Bildvorgaben aus dem Kinderbuch gehalten. Zuschauern, welche mit dem Buch aufgewachsen sind, verleiht dies eine ganz eigene Magie.»

Laut Mathias Balzer stimmt an diesem «Schellen-Ursli» so einiges. «Die vielen Bündner Schauspieler machen die Heldengeschichte glaubhaft.» Nebst Tonia Maria Zindel, Andrea Jecklin, Andrea Zogg und vielen weiteren sind auch die jüngsten im Film aus dem Bergkanton: Jonas Hartmann als Ursli, Julia Jeker als Seraina und Laurin Michael als Krämersohn. Mit dem Titelsong zum Film vom Bündner Liedermacher Linard Bardill ist die Bündner Beteiligung komplett.

«Schellen-Ursli» startet am 15. Oktober in den Schweizer Kinos.

 

 

 

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