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105 Millionen Euro Fördermittel retten Pompeji nicht

Trotz eines finanziellen Rettungsschirms für Pompeji bleibt der Zustand der italienischen Ausgrabungsstätte offenbar katastrophal. Auch nach Zahlung von 105 Millionen Euro Fördermitteln sei die Lage verheerend, schreibt der «Corriere della Sera».

Eingestürztes Gebäude im antiquen Pompeji (Archiv).
Eingestürztes Gebäude im antiquen Pompeji (Archiv).

Rom. – Von etwa 40 antiken Häusern, die laut Plan öffentlich zugänglich sein sollten, konnten bei einer Begehung in dieser Woche lediglich vier besichtigt werden, hält die Mailänder Zeitung am Freitag fest. Ausserdem verblassten lateinische Inschriften wie das bekannte «Cave canem» (Achtung vor dem Hund).

Die Toiletten der Anlage seien nach einem Defekt nicht repariert worden. Die regionale Kulturaufsicht hat kritisiert, dass das Geld zur Restaurierung an den falschen Stellen eingesetzt werde. Weiterhin sei auch die Bewachung der Ruinenstadt unzureichend.

Um auf Personalmangel hinzuweisen und ihre Forderungen durchzusetzen, halten die Gewerkschaften die Tore Pompejis derzeit tageweise geschlossen. Das antike Pompeji wurde 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschüttet und wurde von 1748 an ausgegraben und erforscht. (sda)

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