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Wenn die Flammen toben

Im Jahr 1989 brannte in Vulpera das Hotel «Waldhaus». Vor zehn Jahren loderte im Flimser Oberdorf das Feuer. Im vergangenen März fing die Fassade des noch nicht eröffneten Bündner Kunstmuseums in Chur Feuer, im Sommer brannten in Thusis zwei Gebäude ab und am 30. Dezember brannte in Arosa ein Hotel. Die schlimmsten Brände in Graubünden auf einen Blick.

 

Die Gebäudeversicherung Graubünden fasst alljährlich die Feuerschäden zusammen. Im Jahr 2015 verzeichnete sie 523 Schadenfälle, etwas weniger als im Vorjahr. Die Schadensumme betrug über zwölf Millionen Franken oder 23'000 Franken pro Schadenfall.

Mit Abstand am meisten Wohngebäude waren 2015 vom Feuer betroffen. Am häufigsten waren Blitzschläge die Ursache von Feuern. Am zweitmeisten waren Apparate Schuld an einem Feuerausbruch.

Nachfolgend die schlimmsten Ereignisse der vergangenen Jahre:

2017 (Anzahl Schadenfälle noch nicht bekannt)

  • 19. April Baufirma in Trimmis. Schadenssumme noch unbekannt

.

2016 (Anzahl Schadenfälle noch nicht bekannt)

  • 12. Juli: Explosion und Feuer in Thusis. Schadenssumme noch unbekannt
  • 30. Dezember: Hotel Arosa. 15 Millionen Franken

.

  • 22. März: Kunstmuseum Chur. Schadenssumme noch unbekannt

.

Chur.

2015 (523 Schadenfälle)

  • 15. Februar: Einfamilienhaus mit Stall Schiers. 0,7 Millionen Franken
  • 18. November: Mehrfamilienhaus Chur. 1,8 Millionen Franken
  • 16. Dezember: Einfamilienhaus Filisur. 1,7 Millionen Franken

 

2014 (537 Schadenfälle)

  • 13. Februar: Wohnhaus Lantsch/Lenz. 0,5 Millionen Franken
  • 4. August: Stallgebäude Sent. 0,7 Millionen Franken

 

2013 (457 Schadenfälle)

  • 8. Februar: Wohnhaus mit Stall Arosa. 0,5 Millionen Franken
  • 2. Dezember: Wohnhaus Safiental. 0,4 Millionen Franken

 

2012 (514 Schadenfälle)

  • 17. April: Wohn- und Geschäftshaus Zizers. 1,5 Millionen Franken
  • 21. August: Geschäftshaus Samnaun. 1,8 Millionen Franken

 

2011 (502 Schadenfälle)

  • 25. Februar: Wohnhaus Klosters. 1,2 Millionen Franken
  • 1. Juni: Wohnhaus mit Stall Mundaun. 1,3 Millionen Franken
  • 7. August Diverse Gebäude Sils i.D. 1,0 Million Franken
  • 22. September: Ferienlager und Wohnhaus Tujetsch. 1,1 Millionen Franken
  • 29. Oktober: Werk- und Lagerhalle Zizers. 1,0 Million Franken

.

Sils.

2010 (464 Schadenfälle)

  • 9. Februar: Wohn- und Geschäftshäuser Thusis. 6,5 Millionen Franken

.

  • 23. Juni: Personalhaus Ftan. 2,5 Millionen Franken
  • 23. Oktober: Wohnhaus Lantsch/Lenz. 0,3 Millionen Franken

 

2009 (493 Schadenfälle)

  • 14. Februar: Hotel Arosa. 3,6 Millionen Franken
  • 22. Februar: Wohnhaus Sent. 1,0 Millionen Franken
  • 18. Juli: Mehrfamilienhaus St. Moritz. 0,5 Millionen Franken

 

2008 (588 Schadenfälle)

  • 22. Januar: Wohngebäude Splügen. 2,5 Millionen Franken
  • 7. Juni: Wohn- und Geschäftshaus St. Moritz. 0,6 Millionen Franken
  • 10. November: Wohnhaus Ruschein. 0,7 Millionen Franken
  • 27. Dezember: Wohnhaus Saas. 0,8 Millionen Franken

 

2007 (525 Schadenfälle)

  • 5. Januar: Appartmenthaus Davos. 0,4 Millionen Franken
  • 9. Januar: Ökonomiegebäude und Stall Suraua. 0,3 Millionen Franken
  • 16. Februar: Einfamilienhaus Innerferrera: 0,4 Millionen Franken
  • 11. November: Hütten und Ställe Wiesen. 2,3 Millionen Franken

 

2006 (549 Schadenfälle)

  • 5. März:  Wohnhaus Obersaxen. 0,6 Millionen Franken
  • 21. März: Wohngebäude mit Ställen Urmein. 0,9 Millionen Franken
  • 17. April: Ställe Disentis. 1,9 Millionen Franken
  • 6. Juni: Wohnhäuser und Ställe Flims. 7,2 Millionen Franken
  • 16. Oktober: Hotel Flims. 0,8 Millionen Franken

 

2005 (577 Schadenfälle)

  • 22. März Wohnhäuser und Ställe Fideris 1,9 Millionen Franken
  • 16. Oktober Wohnhäuser mit Stall 1,0 Millionen Franken
  • 19. Juli Wohnhaus mit Schreinerei Falera 0,9 Millionen Franken
  • 24. Dezember Wohnhaus Celerina 1,4 Millionen Franken

 

2004 (520 Schadenfälle)

  • 7. Januar: Wohnhäuser Tschiertschen. 0,8 Millionen Franken
  • 4. April: Pension mit Stall St. Antönien. 1,2 Millionen Franken
  • 13. November: Wohnhäuser Domat/Ems. 1,3 Millionen Franken

.

Domat/Ems.

2003 (640 Schadenfälle)

  • 20. März: Wohn- und Geschäftshaus Chur. 2,6 Millionen Franken
  • 13. April: Hotel Vaz/Obervaz. 3,7 Millionen Franken
  • 21. Juni: Hotel mit Wohnhaus und Laden Sta. Maria. 3,3 Millionen Franken
  • 28. Dezember: Hotel Rueun. 1,4 Millionen Franken

 

2002 (629 Schadenfälle)

  • 29. März Wohnhaus mit Garage Tamins 0,6 Millionen Franken
  • 9. Dezember Wohnhaus mit Stall Grüsch 0,7 Millionen Franken

 

2001 (685 Schadenfälle)

  • 21. Januar: Gewerbehaus Chur. 3,4 Millionen Franken

 

1991

  • 23. August: Eispavillon Davos. 5,5 Millionen Franken

 

1990

  • 7. September: Hotel mit Wohnungen Davos. 3,5 Millionen Franken

 

1989

  • 27. Mai: Hotel Vulpera. 14,8 Millionen Franken

.

Vulpera.

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