1904 haben einheimische Jäger im Val S-charl für lange Zeit den letzten Bären der Schweiz erlegt. Seither sind im Kanton Graubünden immer wieder Bären beobachtet worden. Am 14. April 2008 wurde JJ3 und am 19. Februar 2013 M13 erschossen.
Um sicher keinen Bären zu verpassen, installierte die Polizei der italienischen Provinz Sondrio an neuralgischen Punkten eine Fotofalle. Gemäss Radiotelevisiun Svizra Rumantscha wurde tatsächlich ein Bär fotografiert.
Nachdem die Bündner Regierung am Donnerstag mitgeteilt hat, Jungbär M3 werde dem Museo Poschiavino als Präparat zur Ausstellung übergeben, hat Gemeindepräsident Alessandro Della Vedova gegenüber der «Südostschweiz» die Sicht der Gemeinde dargelegt.
Der im Februar geschossene Bär M13 kehrt zurück ins Puschlav, wo er erlegt wurde. Der tote Bär wird dem Museo Poschiavino in Poschiavo als Geschenk überlassen. M13 ist der zweite eingewanderte Bär, der als Präparat in einem Museum landet. Ebenfalls ausgestellt ist der letzte freilebende Bär der Schweiz.
Vor gut einem Monat hat die Wildhut in der Val Poschiavo den Jungbären M13 erlegt. Der Kadaver wurde ins Naturmuseum nach Chur gebracht. Was weiter mit dem Bären passiert, entscheidet die Bündner Regierung.
Mit dem Tod des Braunbären M13 sind für einige Bewohner des Puschlavs die Probleme nicht gelöst. Kürzlich wurde ein Verein gegen Grossraubtiere gegründet.
Der Bärenbestand im Trentino hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. Laut dem neusten Bärenbericht lebten bis zum Ende des vergangenen Jahres bis zu 48 Bären im Trentino und im Südtirol.
Georg Brosi hat nach dem Abschuss von M13 den Zorn vieler Bärenfreunde auf sich gezogen. Trotzdem bleibt der Bündner Jagdinspektor dabei: Bären mit Fehlverhalten sollen möglichst schnell entfernt werden.
Der Bund fordert vom Kanton Graubünden eine bessere und aktivere Bärenprävention. Doch egal wie viele Vorkehrungen getroffen werden: Problembären wie M13 sind kaum in den Griff zu bekommen.
Der Problembär M13 macht den Menschen keine Probleme mehr. Sein Abschuss wird je nach Standpunkt als Erlösung oder als Tragödie empfunden. Fest steht – der nächste Bär kommt bestimmt und wird den Streit um die ungelösten Fragen erneut entfachen: Wie viele Grossraubtiere erträgt die Schweiz?
Entgegen anderslautenden Angaben der Behörden vom letzten Mittwoch ist unsicher, ob der tote Jungbär M13 ins Bündner Naturmuseum kommt. Laut Regierungsrat Mario Cavigelli sind noch Abklärungen im Gange.
Chur. – Entgegen anderslautenden Angaben der Behörden vom letzten Mittwoch ist unsicher, ob der tote Jungbär M13 tatsächlich ins Bündner Naturmuseum nach Chur kommt.
Entgegen anderslautenden Angaben der Behörden vom letzten Mittwoch ist unsicher, ob der tote Jungbär M13 ins Bündner Naturmuseum kommt. Laut Regierungsrat Mario Cavigelli sind noch Abklärungen im Gange.
Chur. – Nach dem Abschuss von Bär M13 hätten sein Departement und er persönlich sehr viele Mails erhalten, sagt der zuständige Regierungsrat Mario Cavigelli, in der Sendung «Grischalog» von heute Sonntag, 10 Uhr auf Radio Grischa.
Die Informationspolitik zum Abschuss von M13 wirft Fragen auf. Hohe Wellen wirft das Thema auch im Internet. Dort wird teilweise gar zum Boykott gegen Graubünden aufgerufen.
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