Syrien, Türkei, Irak: das Geschäft mit dem Krieg geht weiter

Autor: Frei Heinrich
Ort: Zürich
Datum/Zeit: 27.06.2012 06:32

Ein türkischer Jet wurde von Syrien abgeschossen, nachdem er in den syrischen Luftraum eingedrungen war. Die NATO bezeichnete den Abschuss als "nicht hinnehmbar". Zur gleichen Zeit griffen türkische Jets Ziele im Irak an, Verstecke von kurdischen Rebellen der PKK. Bei solchen Angriffen kommen auch immer wieder viele Zivilsten um. Der Präsident der kurdischen Region im Nordirak, Massoud Barzani, sowie auch die irakische Regierung haben immer wieder Ankara aufgefordert, die Angriffe auf irakisches Territorium zu beenden. Aber das Nato Mitglied Türkei hat offensichtlich grünes Licht von der Nato für solche Angriffe im Irak. Angriffe der Türkei im Irak sind für die Natoführung offensichtlich „hinnehmbar“.

Auch die USA nimmt sich das Recht in ihrem Krieg gegen den Terror Verdächtige ohne Gerichtsverfahren von ferngesteuerten Flugkörpern aus hinzurichten, in Pakistan, in Afghanistan, im Jemen und in Somalia? Auch bei diesen Angriffen kommen immer wieder viele Zivilisten um.

Das Geschäft mit dem Krieg geht weiter: Die Schweizer Arbeiter und Angestellte fabrizieren weiter willig Waffen für die Türkei, für die Emirate, für das feudale Regime in Saudi-Arabien, für Pakistan, Bahrein und für Nato Staaten die in Afghanistan Krieg führen. Die Gewerkschaften schweigen… Es ist auch nicht lange her, dass man Flüchtlinge aus Syrien von der Schweiz dem syrischen Regime, in dem gefoltert wurde, ausgeliefert hat…

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Christian Ruffner

28.06.2012 03:45 Uhr

und wieder Müller

Anstatt wie normal in einem Forum, eine andere Meinung und Argumente zu bringen, verunglimpft er die Schreiber persönlich und das in einer Art und Weise die aufzeigt dass Anstand und Fairness ein Fremdwort sind für ihn. Natürlich darf man die RUAG unterstützen wenn man 2500 Arbeitsplätze schützen will. Im Fernsehen wird Müller doch lieber Krimis und Guat Nacht Gschichtli schauen als Tagesgeschehen auf der ganzen Welt mit all diesen unsinnigen Kriegen und Völkermorden und das noch dazu mit zum grossen Teil Waffen aus der Schweiz.Und dass Blocher durch Waffengeschäfte Millionär wurde ob Legal oder Ilegal auch das sollten sie wissen Herr Müller.

Roman Müller

27.06.2012 16:10 Uhr

Frei's Wort zum Tag

Herr Frei geniesst seine Pension. Er ist gegen alles, was irgendwie mit Militär zu tun hat. Als das VBS durch die Schliessung diverser Zeughäuser und die Stillegung militärischer Anlagen Hunderte von Arbeitsplätzen vor Allem in Regionen, wo man auf diese Arbeitsplätze angewiesen war, vernichtete, sang er zuvorderst im Chor das Lied, dass nun Arbeitsplätze für den Frieden entstehen würden. Nur wartet man in den Randregionen immer noch vergeblich auf Investoren für diese Arbeitsplätze.
Dass Mowag 250 Stellen abbaut, ist für ihn Grund genug, erneut ein Halleluja anzustimmen. Er hat ja seine (Staats?)-Pension auf sicher. Vermutlich glaubt er, dass MOWAG nun an Stelle von Schützenpanzern Ambulanzfahrzeuge bauen wird. Aber die könnten ja auch für militärische Zwecke missbraucht werden.

Roland Thamberger

27.06.2012 11:23 Uhr

Frei, wieder ein

Frei, wieder ein Unsinn!
MOWAG baut über 250 Stellen ab, geben Sie diesen einen neuen Arbeitsplatz?

 

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