Mit der diesjährigen Aufführung verfolgen die Macher das Ziel, weiterhin ein bezauberndes Freilichtspiel zur organisieren, dessen Wurzeln...
| Autor: | Müller Roman |
| Ort: | Schiers |
| Datum/Zeit: | 16.06.2012 20:37 |
Bisher hiess es von allen Seiten, ein EU-Beitritt stehe überhaupt nicht zur Diskussion, man wisse den Volkswillen zu respektieren. Nun aber kommts knüppeldick, Herr Levrat als Präsident der SP stellte zum Wochenende fest, dass die bilateralen Verträge nun an einem toten Punkt angelangt wären und gegenüber einem EU-Vollbeitritt bedeutend weniger Vorteile aufweisen würden. Deshalb wäre es nun an der Zeit einen raschen EU-Beitritt ins Auge zu fassen.
In Griechenland macht man sich Gedanken, aus der Euro-Zone auszutreten und schweren Herzens den Drachmen wieder einzuführen, was zu einer Kettenreaktion der südeuropäischen Staaten führen könnte. Dass dies für die EU und auch für uns äusserst schwerwiegende Folgen hätte, kann man sich an den 10 Fingern abzählen. Unsere Nationalbank hortet ja bereits Hunderte von Milliarden an Fremdwährungen um den Franken unattraktiv zu machen. Statt froh zu sein, dieser grössenwahnsinnigen Clique bisher ferngeblieben zu sein, wird jetzt eifrig die Beitrittstrommel geschlagen. Ich würde mich nicht wundern, wenn die bereits in Bruxelles tagenden "Arbeitsgruppen über die zukünftige Zusammenarbeit mit der EU" von Anfang an den Auftrag hatten, einen beschleunigten Beitritt vorzubereiten. Bei unseren EU-freundlichen Bundesräten und dem von EU-Turbos angeführtem Parlament ist dies leicht möglich. Schweizervolk erwache!
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