Im Jahre 1933 wurden zum ersten Mal in Domat/Ems die Passionspiele von Pater Maurus Carnot aufgeführt. 1979 und 1989 führte der...
| Autor: | Clematide Alban |
| Ort: | Wiezikon bei Sirnach |
| Datum/Zeit: | 30.07.2012 10:09 |
Migros Spielball des HEKS
Ziel und Wunsch von HEKS wäre es, dass die Schweizer Grossverteiler ihren eigenen CSR-Richtlinien gerecht werden und ernsthaft darauf hinarbeiten, fragwürdige Produkte aus ihrem Sortiment zu nehmen bzw. nicht mehr mit Lieferanten zusammenarbeiten, die ihre Produkte in Siedlungen beziehen oder sie dort herstellen. Daher ist es HEKS ein Anliegen, sich mit der Schweizer Branche über die gemachten Feststellungen auszutauschen und gemeinsam Wege zu diskutieren, wie die vorbildlichen CSR-Prinzipien eingehalten werden können.
Migros polarisiert mit dem Entscheid, Produkte aus Israel präziser zu deklarieren. Von Israels Botschafter hagelte es Kritik. Doch jetzt eilt das Hilfswerk Heks Migros zu Hilfe.
«Liebe Migros, wir danken Dir herzlich für diesen mutigen ersten Schritt.»
Das schreibt das Hilfwerks Heks in der «NZZ»
Der Detailhändler hatte angekündigt ab 2013, Produkte aus den von Israel besiedelten Gebieten in der Westbank oder Ostjerusalem zu deklarieren.
Die israelische CH-Botschaft ist enttäuscht zu sehen, dass sich die Migros an einer antiisraelischen politischen Kampagne beteiligt.
Ein Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungen im Westjordanland trifft in erster Linie palästinensischen Arbeiter. Jährlich werden ca. 23.000 Arbeitsbewilligungen ausgestellt, also nicht weniger als 7% der palästinensischen Arbeitskräfte arbeiten in Fabriken im Westjordanland.
Der nächste Aufruf von HEKS ist: „Kauft nicht bei Juden!“
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