| Autor: | BDP Gemeinderat Oliver Hohl |
| Ort: | Chur |
| Datum/Zeit: | 16.02.2012 08:46 |
Ich sage Ja zum neuen Wirtschaftsförderungsgesetz der Stadt Chur. Dieses ersetzt das Gesetz betreffend „Förderung der Industrie“ von 1954 (!) und schafft zeitgemässe Rahmenbedingungen für die Förderung der Wirtschaft. Essentiell dafür, attraktiv für bestehende und neue Betriebe zu sein, ist aber nicht ein Gesetz, sondern dessen Umsetzung. Auch wenn das Gesetz vorsieht, dass die Stadt eine Stabstelle Wirtschaftsförderung einführt, so ist aufgrund der aktuellen Sparbemühungen nicht absehbar, wann diese Aufgabe realisiert werden kann. Dass sie als Stabstelle ausformuliert ist, zeigt jedoch den Weg: Wirtschaftsförderung ist Chefsache! Bis die Aufgabe realisiert wird, aber speziell auch danach, steht der Stadtrat in der Pflicht, den bestehenden und an einer Ansiedlung interessierten Betrieben gute Voraussetzungen zu schaffen, um am erfolgreichen Auftritt am Markt unterstützt oder zumindest nicht zusätzlich gehindert zu werden. Denn Fakt ist, dass die Arbeitgeber am Standort Chur nicht nur als juristische Personen Steuern zahlen, sondern Arbeitsplätze schaffen, welche Wohnen in Chur attraktiv gestalten (und damit Steuereinnahmen von natürlichen Personen generieren), die nachhaltigste soziale Vorsorge bieten, einen wichtigen Part in der Ausbildung unserer Jugend übernehmen und so das Rückgrat einer gesunden Stadt darstellen. Ein deutliches Ja zum Wirtschaftsförderungsgesetz ist ein deutliches Zeichen für den Stadtrat, die Anliegen der Wirtschaft ernst zu nehmen und zu unterstützen.
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