| Autor: | Spahn Erwin |
| Ort: | Dachsen |
| Datum/Zeit: | 20.02.2012 11:34 |
Die alljährliche Kleidersammlung, durchgeführt von verschiedenen Instituten ist eine gute Sache. Sie ist gedacht, guterhaltene und nicht mehr gebrauchte Kleidungsstücke an die zu verteilen, die es dringend brauchen. Scheinbar gibt es aber auch solche, die in unmittelbarer Umgebung bei uns leben. Kaum zwei volle Säcke hinausgestellt, sind diese schon im Besitz von Nachbarn. Es ist schon traurig, dabei gibt es doch zum Beispiel die Heilsarmee oder Second-Hand Shops, wo man erschwingliche Kleidungsstücke (1-5 Franken) kaufen kann, aber scheinbar ist das noch für manche zu teuer!
23.02.2012 22:08 Uhr
Diesen Sommer konnte ich auch
Diesen Sommer konnte ich auch in Wien beobachten, wie eine komplette Familie sich daran machte, die eben eingeworfenen Kleidungsstücke wieder aus dem Behälter herauszuklauben. Fragt sich nun wieso diese zweifellos existierende Armut so oft unter der Oberfläche versteckt bleibt und wer Interesse daran haben könnte, uns glauben zu lassen, das unser Wirtschaftssystem für jeden ein bisschen Wohlstand ermöglicht. Armut entwürdigt und demütigt, sie steht im Widerspruch zum Rechtsstaat und der Demokratie. Jemand, der in Armut lebt, wird niemals ein mündiger Bürger sein.