eine Zeit zum reden und eine Zeit zu schweigen

Autor: Ruffner Christian
Ort: Tagbilaran
Datum/Zeit: 03.01.2012 03:52

schön formuliert Herr Blocher und jetzt bitte schweigen man wird auch sie noch zum reden bringen.Sollte Blocher das mit dem Kontoauszug unter dem Namen der SVP und somit einer Kampanie der SVP gegen die SNB resp.Herr Hildebrand geplant haben,dann sollten sich jetzt doch einige Herren aus der Wirtschaft die noch immer an Blocher kleben sich doch besser einmal überlegen und
sich raschmöglichst distanzieren denn solche Spiele sind nicht mehr lustig und dürfen auf keinen Fall auf politischer Ebene stattfinden.Auch hat solches Getue mit Opposition nichts am Hut und ist nur eine ganz perfide Machenschaft eines stupiten Individuum.

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j. fopp

17.02.2012 19:25 Uhr

alles hat seine zeit

'Reden hat seine Zeit und Schweigen hat seine Zeit.'
"Schön formuliert, Herr Blocher...", schrieb damals Herr Ruffner. Es müsste aber heissen: "Schön zitiert, Herr Blocher (Pfarrerssohn)..." - Denn immerhin handelt es sich um Prediger Salomo / 3. Was in keinem Kommentar erwähnt wurde und eigentlich doch nicht unwichtig ist, dass gerade hier Chr. B. die Bibel zückt.
(Spät, ich weiss, aber doch.)

Christian Ruffner

08.01.2012 00:51 Uhr

nochmal kurz Herr Lorenz

Es besteht ein Reglement,bei Coop und auch bei der SNB
Dieses Reglement SNB hätte schon längst revidiert werden können und sogar
auch in der Zeit Blocher als Justizminister.Jetzt können sie kontrollieren und solange alles noch als "Zulässig"erscheint werden sie wohl nichts unternehmen können.Das heisst natürlich nicht, dass ich solche "Hobbys" gutheisse,und es ist gut dass diesem Treiben ein Riegel vorgeschoben wird,doch wie es jetzt gemacht wurde ist natürlich Gesetzeswidrig und es ging dem Lei und Bolcher nicht mal um diese Transaktionen, es ging ihnen einzig und allein darum, der Hildebrand muss weg.Es sind jetzt noch offene Fragen, richtig,aber auf beiden Seiten und wie es im moment aussieht wurde auf der Blocherseite schon recht viel gelogen und Ungeremtheiten sind auch dabei,also dort muss natürlich auch noch einiges geklärt werden.

Friedrich Lorenz

07.01.2012 02:07 Uhr

Und nun noch zu Ihnen, Herr Ruffner

Ich stehe es bizzeli näher zur Realität als Sie, rein schon geographisch.

Keiner, der bei Coop arbeitet, darf an einem Preisausschreiben von Coop mitmachen.
Aber bei der Direktion der Nationalbank ist open house am Devisenmarkt. Papi und Mammi dürfen nach Herzenslust. Und keinen kümmert's in diesem Land der Glücklichen.

Friedrich Lorenz

07.01.2012 01:58 Uhr

Lei als Quelle

Na so schlecht war die Quelle Lei doch gar nicht.
Er hat immerhin von Anfang an gesagt, dass es ein Konto von Herrn H. sei. Die Original-Quellen haben dies anfänglich bestritten und behauptet, es sei eines der Frau H.

Und was stimmt denn sonst alles nicht ausser der (vorgeblichen) Auftraggeberin des Deals vom 15. August ?
Auf die EMail-Offenlegung des "Grossen Offenlegers" warten wir übrigens noch immer.

Aber warten wir mal weiter schön ab. Da ist noch mehr in der Pipeline. Da sollen ja noch mehr Direktionsmitglieder der SNB fröhliche Devisengeschäfte machen. Wird kolportiert, sogar in der NZZ. Aber das interessiert die aufgeblasenen Aufrechten erst dann, wenn es wieder zu Lei kommt. Vorher: Augen zu, Ohren zu, Nasen zu.

Christian Ruffner

07.01.2012 01:43 Uhr

langsam aber sicher Herr Lorenz

langsam aber sicher kommen auch sie der Realität etwas näher.Gar niemand behauptet oder bezweifelt dass es nicht richtig ist dass ein Banker als Insider
selbst auch mit Geld "spielen" spekulieren sollte.Niemand macht ihnen ihre Ansicht der Situation streitig,aber im Moment sind einfach noch zuviele Theorien und Medengeplänkel im Umlauf die keine Basis der wirklichen Realtät haben. Banker sind nun mal Banker und wenn ihnen ein Weg noch offen steht um zu holen,warum denn nicht, es ist ja nicht mal verboten.Herr Blocher selber in seinen 2 Jahren Justiz hätte es in der Hand gehabt dieses lasche Reglement zu ersetzen, und warum hat er nicht.Herr Hildebrand hat nach dem bestehenden Reglement nichts gemacht was nicht erlaubt war basta.
Ob er jetzt Gewinn gemacht hat oder nicht oder ob er dies und das so oder so gesagt hat oder sogar wo er nach seiner "Vorführung" Nachtessen gegangen ist,kommt alles aus der Presse,Medien verstehen ihr Handwerk auch und wenn sie wollen können sie jemanden in den Himmel heben oder lebendig begraben.
Das alles weiss Blocher ganz genau,darum braucht er auch die Medien sein TB und die WW. Sein neuestes Ziel heisst nun einfach Hildebrand und nicht das Problem mit dem laschen Reglement,ein Chef der SNB muss auf ihn zugeschnitten sein und nochmal basta.EWS hats durchgestanden (hoffentlich)
und Hildebrand wird ihm hoffentlich auch nicht entgegen kommen.

Hanspeter Raetzo

07.01.2012 01:22 Uhr

Ich habe keine Lichtgestalten - Hildebrand ist für mich

auch keine, ich halte mich nur an das, was bis jetzt belegt ist.

Und natürlicht ist es völlig falsch, Frau Hildebrand jetzt die Vollmachten zu entziehen.
Das entspricht der "svp-Frauen-zurück-in-die-Küche-Politik" und ist in jedem Fall falsch.

Es geht nicht darum dass ein dummmer, sorry, ein blinder Hahn ein Korn findet, es geht darum, dass mit der Schrotflinte irgendwohin geschossen wird. Etwas triftt man immer, aber diesmal ging sogar diser Schrotschuss ins Leere.

Es ist schon soweit, dass Engeler gegenüber dem Tagi zugab, dass er keine andere Quelle als Lei hatte.
D.h. die ww veröffentlicht als Tatsache etwas, das Engeler von Lei gehört hat, dass dieser von einem IT-Mitarbeiter von Sarasrin gehört hat, der das von einem Kundenberater bei Sarasin gehört hat, der gehört hat, dass Hildebrand den Auftrag selbst gegeben haben soll.

Und blocher wird in der Zwischenzeit vom Bundesrats-Sprecher der Lüge bezichtigt.

Jeder Parlamentarier wusste, dass es dieses Regelment gibt, jeder hätte es anfordern können. Aber offenbar wollte das einfach niemand. Und darum wurde es nicht veröffentlicht. Es bestand bisher schlicht kein Interesse der Öffentlichkeit an diesem Reglement. Einen andern Grund sehe ich nicht.

Die Parlamentarier die sich mit der Nationalbank, ihrer Politik und ihren Geschäften eigentlich befassen müssten, haben einfach ihre Hausaufgaben nicht gemacht, sonst hätten sie das Reglement in Besitz.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 22:01 Uhr

Kein Anhängsel

Aber dann müssten Sie ja in erster Linie Ihrer Lichtgestalt böse sein, denn er behandelt sie ja wie ein Schulmädchen: entzieht ihr (öffentlich notabene) die Handlungsvollmacht.

Zum anderen. Stichwort: nichts Unrechtes getan.
Wenn Hildebrand zurücktritt, dann nicht als Folge eines Strafverfahrens. In der Regel treten Leute aus eher banalen Gründen vom Amt zurück, selten weil sie strafrechtlich verurteilt werden. Meist spielen Ethik und Ehre eine gewisse Rolle.
Und nun eine Ueberlegung von Blocher, denn auch ein blindes Huhn findet ab und an mal ein essbares Korn.

Also. Masstab für "nichts Unrechtes getan" ist der Kodex der SNB, den sich die ehrenwerten Herren der SNB auch noch selbst in Eigenregie auferlegt haben. Bisher war er streng geheim. Fast wie bei den Freimaurern. Es ist ein Verdienst von Blocher, dass er es jetzt nicht mehr ist. Erst jetzt kann man beginnen, darüber zu diskutieren, was der Kodex taugt, ob er überhaupt noch etwas taugt.
Denn eins ist sicher: nur ein Reglement allein ist nicht das Gelbe vom Ei. Selbst die Mafia hat Reglemente. Wobei ich jetzt keinesfalls die SNB mit der Mafia vergleichen möchte. Es geht rein um die "Qualität" des Instruments "Reglement", die natürlich sehr, sehr unterschiedlich sein kann.

Konrad Jehuda Alvo

06.01.2012 21:33 Uhr

Die Frauenfrage

Wer sagt dann hier, dass Frauen Menschen zweiter Klasse sind!?
Na ja, wenn Frau Gemahlin schnell vom Konto des Mannes eine hübsche Summe zu einem Mehrwert zaubert, dann wird sie wohl den liebem Mann informiert haben. Gerade das tun Frauen, die eigenständig sind. Und hier ist der delikate Punkt!
Was hat sie ihm ins Ohr geflüstert und wann! Und was hat er geflüstert?
Natürlich alles Privatsache!? Eben nicht ganz. Ihr Mann ist seit geraumer Zeit ein gejagter!
Was auch immer! Doch mit einem Schäferzug gewinnt man nur gegen ganz grosse Patzer.

Hanspeter Raetzo

06.01.2012 17:17 Uhr

Nein Herr Lorenz

es ist nicht egal "ob es verboten, erlaubt oder Grenzbereich ist"
wenn es erlaubt ist, darf man es tun. Man darf es sogar dann tun, wenn es nicht verboten ist.

Kein Mensch kann verurteilt werden, wenn er etwas tut, das erlaubt ist, auch nicht für etwas, das nicht veboten ist.

Und wie schon mal gesagt, Frauen sind keine Anhängsel von Männern, auch dann nicht, wenn diese SNB-Chef sind, und man muss ihnen durchaus erlauben, selbst zu denken, selbst zu entscheiden und selbst zu handeln.

Konrad Jehuda Alvo

06.01.2012 15:45 Uhr

Bankgeheimnis

Ich durfte hier lernen - mit Verlust macht man Gewinn!
Das ist Business der Zen-Art!
Anscheinend ist der Fisch noch nicht gegessen! Der SNB-Chef ist weiter in der Schusslinie. Alles noch offen!?
Nicht so offen ist: Das heilige Bankgeheimnis ist nicht mehr so heilig.
Und nichts ist heilig, wenn es um den Staat geht. Dann ist es eben heilige Pflicht das Heillige aufzuheben.
Dies die Logik der Feinde von Herrn Hildebrand. Das liegt in der Linie, dass der Mensch eben auch ein politisches Wesen ist.
Gut so! Man ist immer in der Verantwortung. Das heisst dann, wo Verantwortung fürs Ganze lebt, braucht es auch kein Bankgeheimnis. Geheimniskrämerei schadet dem Staat! Herr Blocher - der Totengräber des Bankgeheimnis - ob dä Bueb vom Toggi das schon begriffen hat?

Friedrich Lorenz

06.01.2012 15:07 Uhr

"Heikel" ist schön gesagt, PWC-Jargon

Es sind Insider-Transaktionen.
Die stehen zwar, was Devisen angeht, nicht unter Strafe - es bleiben aber trotzdem Insider-Geschäfte. Und ein Notenbank-Chef sollte solche nicht abwickeln, auch nicht seine Frau, egal ob es verboten, erlaubt oder Grenzbereich ist.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 14:56 Uhr

Herr Raetzo, aus Liebe zur Logik

was gibt's es da "absegnen" zu lassen, wenn es doch klipp und klar "erlaubt" gewesen sei, wie Sie soeben schreiben ?

Also wohl doch ein Grenzbereich. Ergibt sich allein schon daraus, dass der "Absegner" zur Auflage machte, "es" dürfe sich aber nicht wiederholen.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 14:49 Uhr

Herr Ruffner, ein "Gewinn"

entsteht nicht schon mit dem Kauf (am 15. August), sondern erst, wenn er über einen Verkauf (anfangs Oktober) realisiert wird. Also, es braucht einen Kauf und einen Verkauf. Die Differenz ist dann Gewinn oder Verlust. Und für den Verkauf war die Gemahlin schon nicht mehr befugt.

Hanspeter Raetzo

06.01.2012 14:49 Uhr

sofort informiert

(als er die Auftragsbestätigung erhielt) habe Hildebrand nach dem Dollar-Deal seiner Frau die zuständigen Stellen der SNB, sagte er. Und die hätten das weitere Vorgehen abgesegnet.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 14:48 Uhr

Herr Ruffner, ein "Gewinn"

entsteht nicht schon mit dem Kauf (am 15. August), sondern erst, wenn er über einen Verkauf (anfangs Oktober) realisiert wird. Also, es braucht einen Kauf und einen Verkauf. Die Differenz ist dann Gewinn oder Verlust. Und für den Verkauf war die Gemahlin schon nicht mehr befugt.

Hanspeter Raetzo

06.01.2012 14:46 Uhr

sofort informiert

(als er die Auftragsbestätigung erhielt) habe Hildebrand nach dem Dollar-Deal seiner Frau die zuständigen Stellen der SNB, sagte er. Und die hätten das weitere Vorgehen abgesegnet.

Hanspeter Raetzo

06.01.2012 14:44 Uhr

Es ist nicht verboten

einen Teil des Familienvermögens - so wies es Hildebrand sagt - in fremden Währungen anzulegen.

Christian Ruffner

06.01.2012 14:39 Uhr

Herr Lorenz

Sie meinen das mit dem E-Mail an den Kundenberater der Bank.
Frau Hildebrand hat bereits diese Transaktion gestartet und erst jetzt
hat Herr Hidebrand per E:Mail an den Kundenberater weitere Aufträge gestoppt.Das war vielleicht dann im Nachhinein ein Fehler,besser hätte er direkt alles Rückgängig machen sollen.
Aber dieser Gewinn ist nun mal entstanden aus dem Kauf und Verkauf den Frau Hildebrand getätigt und in Auftrag gegeben hat.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 14:36 Uhr

Eben, Herr Raetzo, Anlagengeschäfte,

und genau solche Finanzanlagen sind nach dem SNB-Kodex nicht erlaubt, sondern einzig Devisentransaktionen für Anschaffungen, Reisen usw. Meinetwegen fällt auch ein Wohnungskauf unter Anschaffungen, wenn er denn in Dollar zu bezahlen wäre. In Klosters werden aber kaum Liegenschaften in Dollar verkauft.

Und noch etwas: gestern wurde etwas vorlaut verkündet, der SNB-Kodex in heutiger Ausgestaltung entspräche dem internationalen Standard. Heute wird bekannt, dass Hildebrand, wäre er bei der EZB, sofort den Hut zu nehmen hätte.

Hanspeter Raetzo

06.01.2012 14:07 Uhr

Zur Faktenlage

gem NZZ online von heute legte der Nichtwiedergewählte dem Bundesrat Dokumente vor.
Gestern im Exkluxiv-Interview hatte er behauptet, er habe nur mündlich erhaltene Aussagen weitergegeben

Der Tagi meldet ausserdem, das svp-Wochenblatt habe keine Belege für seine Behauptungen.

Hildebrand stellt die Devisenkäufe als Anlage-, nicht als Spekulationsgeschäfte dar.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 13:58 Uhr

Na, das hat doch der SNB-Präsident

gestern an der Presekonferenz selbst lang und breit erklärt. Ausserdem steht's im Bericht der gestrengen Prüfer von PWC.

Christian Ruffner

06.01.2012 13:53 Uhr

und woher wissen Sie das

Herr Lorenz, woher haben Sie jetzt diese Erkenntnisse,mind. in der Presse konnte man noch nichts dergleichen entnehmen.
Ich denke Sie haben das Video mit Blochers verzweifeltem Versuch doch noch etwas zu retten von seinem Plan mitbekommen.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 13:38 Uhr

Die Frau des Herrn mit einem Faible für den Dollar

hat überhaupt nichts "erzielt", lieber Herr Ruffner, wenigstens keinen Gewinn aus dem Dollar-Handel, denn der Göttergatte hat ihr ja die Befugnis zum Devisenhandel am 16. August entzogen.

Wenn schon der Kauf vom 15. August strittig ist (wer wars ?), der Verkauf vom Oktober ist es nicht: das war der Herr Hildebrand.

Christian Ruffner

06.01.2012 12:09 Uhr

Verwechslung Herr Lorenz

Geht es nicht nur um das Problem Frau Hildebrand und sie hat einen Gewinn
von 75000.-Fr. erziehlt der dann als Spende an die Berghilfe ging,alles andere steht überhaupt nicht zur Debatte so meine ich wenigstens.
Herr Hildebrand hat Fehler eingestanden und das ist mal schon erlaubt,er hat sich auch nicht in etwas verstrickt was im als "Unsicher" hätte gewertet werden können,solange die Reglemente nicht geändert werden war und ist alles legal
was da abgelaufen ist.Wenn er jetzt noch zwei drei letzte Beweise wie E-Mail usw. vorlegen kann dann wird ihm wohl nichts mehr vorzuwerfen sein.
Und wenn man jetzt den "Vizedirigent" wieder hört, dann kann man nur den Kopf schütteln,eigentlich nur viel Geplapper etwas von Millionen und natürlich Hildebrand muss gehen, aber etwas von Tatsachen , Fakten oder Beweisen
ist nichts drin.Natürlich muss er jetzt ablenken auf ihn wird ja sicher auch noch was zukommen,wenn man schon weiss dass es sich um ein Trio handelt,Blocher kennt Lei und umgekehrt sehr gut,und Lei kennt den IT Supporter und umgekehrt also ich weiss nicht aber meine Nase kitzelt.

Konrad Jehuda Alvo

06.01.2012 10:24 Uhr

Verlustgeschäft!

Danke für den Hinweis! Aber bitte - überforden Sie mich nicht.
Ich bin in einem Alter, da denkt es sich nicht mehr so leicht.
Also - ich speichere. Der SNB-Präsident spendete einen Verlust!.
Wer also eine Verlust los wird - gewinnt.
Ist dem so!?
I confess: Ich habe das Zeug zum Bänker nicht.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 09:51 Uhr

Den Gewinn der Winterhilfe spenden

Da haben Sie nicht voll aufgepasst.

Er hat wohl gespendet, aber keinen "Gewinn". Denn nach den Buabatrickli-fifo-Regeln machte er sogar einen kleinen Verlust (für 93 Rappen im März gekauft, für 92 Rappen im Oktober verkauft).

Konrad Jehuda Alvo

06.01.2012 09:34 Uhr

Herr Ruffner

Sicher - da spielt auch der alte Titan sein Spielchen.
Und es geht ihm nicht um Moral und Verantwortung.
Auch die Weltwoche hinkt gerade - das die gute Nachricht.
Mich ärgert einfach, dass bei einem so hohen Salär noch Gier lebt¨.
Jetzt den Gewinn schnell der Winterhilfe spenden - da war ja nicht geplant. Mit Moral - verstanden als kategorischer Imperativ - die hat in diesem Geschäft keinen Platz. Bänker sind Bänker, man muss das akzeptieren. Und wenn die Ehefrau auch noch spielt..."ich liess meine Frau gewähren.." da wird es natürlich noch schwieriger
standhaft zu sein. Ganz biblisch - der Evablues.

Friedrich Lorenz

06.01.2012 02:14 Uhr

In erster Linie schadet der Schweiz ...

ein privat Devisen-spekulierender oberster Notenbanker, auch wenn er's de-iure wegen der laschen Wischiwaschi-Reglemente vielleicht (noch) darf.

Aber es spricht für Hildebrand (im Gegensatz zu manchem seiner Supporter in den Foren), das er es einsieht: er bringt ja eine Kodex-Verschärfung ins Spiel, wonach alles über 20.000 Franken inskünftig VORHER durch die Bankaufsicht abgesegnet werden muss. Voilà.

Christian Ruffner

06.01.2012 01:05 Uhr

richtig Herr Alvo

und Herr Lorenz,sie werden jetzt einfach noch weitere Thesen aufstellen die gegen Hildebrand sprechen,was solls die Medien werden es richten.
Hildebrand hat aber noch etwas gesagt: >>>die Kritiker schaden der Schweiz<<<
Gerade jetzt eine Institution zu schwächen versuchen die unsere Wirtschaft im Moment bitter nötig hat dass sie funktioniert wäre Fatal und Verantwortungslos.
Ich bleibe dabei,es war das Spiel eines Vergrähmten Machtgierigen alten Mannes
und man kann gespannt sein was als nächstes kommt.

Konrad Jehuda Alvo

05.01.2012 21:43 Uhr

Ende gut alles gut!

Reiner Zufall - das Devisengeschäft! So the latest news!
Eigentlich wollte man eine Märklineisenbahn posten.
Sie war ausverkauft. Es gilit - homo ludens - und spielt dann mit Dollars.¨
Was ist da schon dabei - und eben ein Titan wollte also nur einen anderen stürzen!
Freuen wir uns auf ein: Neues Spielchen.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 21:42 Uhr

Vielleicht verkennen wir ja alle das Format des Herrn Hildebrand

Wenn sich das herumspricht, dass selbst der Präsident der Schweizer Nationalbank grosse Teile des Erlöses eines Schweizer Liegenschaftenverkaufs in Dollar anlegt, also aus dem Franken flüchtet (in New York wär's ja noch verständlich), dann dürfte er dem Ziel einer weiteren Frankenabwertung sicher näher kommen.

Ein begnadeter Taktiker also. So braucht er keine Milliarden.

Hanspeter Raetzo

05.01.2012 20:00 Uhr

nur leeres Geschätz

des Nichtwiedergewählten in einem Exklusiv-Interview. Keine Beweise. Aber dafür die Ausdehung des Insiderhandels-Vorwurfs auf weitere leitende Angestellte der SNB.
Auch hier keine Belege, nichts.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 19:48 Uhr

Gewiss, gewiss,

und deshalb sagte der Rechtsvertreter der SNB, es dürfe sich aber "nicht wiederholen", weil alles so astrein war ....

Hanspeter Raetzo

05.01.2012 19:25 Uhr

Reglements- und gesetzeskonform

seien seine Handlungen gewesen, sagte er auch - wahrscheinlich auch vier oder fünf mal.

Und die Prüforgane haben auch nichts Gegenteiliges gefunden.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 19:16 Uhr

die Beweislage ist schon ausreichend,

der einen guten Job Machende sagte etwa vier bis fünf mal an der Pressekonferenz, er würde sich heute bezüglich der Transaktionen vom 15. August anders verhalten.

Und der von ihm dargelegte fifo-Verlust des Oktober-Verkaufs ist so überzeugend, dass er eben diesen Verlust, mulipliziert mit X, als "Gewinnabschöpfung" an eine wohltätige Gesellschaft überwies, noch vor Weihnachten, damit die Ueberraschung vollkommen sei.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 19:08 Uhr

Ja, Herr Raetzo, so ist der oberste Banker,

wenn Frauen Mist bauen, greift der einen guten Job Machende unerbittlich ein, untersagt alle Forex-Transaktionen ohne sein Einverständnis. Und das EMail noch auf Englisch dazu. Sprechen die bei Sarasin in Basel nicht mehr Deutsch ?

Uebrigens: ich glaub es immer noch nicht. Es soll ja ein Auftrags-Mail der Huldreichen vom 15. Augsut am frühen Nachmittag geben, aber davon ist leider im Rapport von PWC, der Mutter aller Buchprüfer, überhaupt nicht die Rede. Die haben doch nicht etwa geschlampt ?

Hanspeter Raetzo

05.01.2012 19:06 Uhr

Die Beweislage

ist so dürftig, dass in der Tagesschau, die jetzt (18.05) gerade läuft, die Fernseh-Journalistin Fassbind verlangt, dass alle Konten seit Amtsantritt, also seit 2003, veröffentlicht und untersucht werden.
Bisher nichts gefunden, Vorwürfe also haltlos, es wird weiter gesucht.

Hanspeter Raetzo

05.01.2012 19:03 Uhr

ganz kurz:

ein Parteibesitzer ist gegen die SNB-Politik und versucht nun mit Hilfe (s)einer Zeitschrift den SNB-Präsidenten zu demontieren.
Beweise für Vergehen liegen keine vor.

Hanspeter Raetzo

05.01.2012 18:59 Uhr

Frauenbild

was ist denn das für ein Frauenbild, bei dem man(n) davon ausgeht, dass Frauen nicht selbständig denken, selbständig handeln und selbständig entscheiden können?
Und sich von Männern einfach herumschubsen und als Sündengeiss (Bock ist hier ja das falsche Wort) benutzen lassen.

Christian Ruffner

05.01.2012 18:52 Uhr

Frage in die spekulierende Runde

ganz kurz: wo liegt eigentlich das Problem.?

Konrad Jehuda Alvo

05.01.2012 15:51 Uhr

Vertrauen!

Die Bänker haben nichts dazu gelernt!
Dann das Spielchen mit der Frau - Damenopfer!
Was auch immer - Vertrauensbruch einmal mehr.
Fazit: Tschüss Herr Hildebrand.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 13:48 Uhr

Macht einen guten Job,

meinte ich auch, bisher. Aber der Mann hat charakterliche Defizite.

Seine Frau vorzuschieben, blosszustellen und im Regen stehen zu lassen, ist nicht die allerfeinste Art.
Selbst wenn die Holde tatsächlich den Dollarkauf eigenmächtig tätigte, er hat einen Tag später davon erfahren, es quasi "sanktioniert" (mit dem Mail hat er nur für die Zukunft neue Weisungen erteilt).
Und: er hätte die "Kalberei" seiner Frau ja wirklich sofort wieder aus der Welt schaffen können durch unverzügliches Abstossen der Position. Auf jeden Fall vor seinem Kraftakt der Frankenschwächung im September.

Werner Leuthold

05.01.2012 12:26 Uhr

Hildebrand...

...macht bei der Nationalbank einen guten Job - daran dürften nur wenige zweifeln. Aber was er sich mit dem Dollarhandel geleistet hat, ist untragbar.
Dass hingegen Blocher irgend einen Job gut erledigt hat, dürfte, wenn überhaupt, Jahrzehnte zurückliegen.
Darum sollen beide umgehend von Ihren Ämtern zurücktreten - sie sind dort völlig fehl am Platz!
Aber man stelle sich mal vor, diese Praxis würde in allen Bereichen und mit letzter Konsequenz durchgezogen:
Die Folge wäre akutester Personalmangel in politischen und andern öffentlichen Ämtern...

Christian Ruffner

05.01.2012 12:06 Uhr

Datenklau

Herr Lorenz kann auch indirekt ablaufen, da muss der "Auftraggeber" die Bank gar nicht von innen gesehen haben.
Natürlich steht jetzt nur Herr Hildebrand zur Debatte und da muss man nicht mehr lange warten es wird sich bald einmal zeigen,doch wird alles andere ja auch noch zur Debatte stehen. Eines aber steht fest dies war ein Racheakt von Blocher und nicht vom IT Supporter.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 10:56 Uhr

Herr Ruffner, der Herr Blocher

hat keinen Datenklau begangen, der hat die Bank Sarasin vermutlich noch nie von innen gesehen ....
Und wie Blocher und Ebner zu Geld gekommen sind steht jetzt und hier nicht zur Debatte.
Die Nationalbank ist quasi eine staatliche Behörde - da gelten etwas strengere Masstäbe als in der Privatwirtschaft.

Roman Müller

05.01.2012 10:52 Uhr

@ Herr Laesser

....es ginge ein (weiterer) Empörungstsunami durch die einheimische Presselandschaft.
Auch in diesem Forum gibt es Leute, die in grenzenlosen Jubel (wie bei der Wahl von EWS) ausbrechen, wenn man Herrn Blocher in Handschellen aus dem Nationalratssaal in U-Haft führen würde.
Wie man hier äusserst behutsam umgeht, aber man will doch nicht am Ende diesem Blocher noch recht geben.
Sie schreiben es richtig, zum K....,

Christian Ruffner

05.01.2012 10:46 Uhr

der liebe Blocher

vom vermeintlich Verratenen zum echten Verräter tz tz tz
Auch wenn da ein Tolken im Reinheft zu Tage kommt bei Hildebrand Datenklau ist und bleibt ein Strafbares Vergehen.
Wer die Zeit ein bisschen zürück dreht weiss noch ganz genau wie und auf welche Art Ebner Blocher zu Geld gekommen sind,und hätte damals jemand Datenklau gemacht,resp.Insider Wissen aufgedeckt,ich weiss nicht, halt nur eine Vermutung,doch ganz sicher ist dass Blocher sich in solchen Sachen bestens auskennt und jetzt nicht nur der unschuldige "Zwischenliferant" ist sondern gleich auch der Auftragsgeber.Ein Bankangestellter mit gutem Job und gutem Salär setzt sich nicht einfach so auf Messers Schneide.Man sollte jetzt eigentlich genau bei diesem IT Supporter mal die Bankbelege kontrollieren wäre vielleicht noch ganz Interssant.

Erwin Laesser

05.01.2012 10:20 Uhr

Ausgewogene Bericherstattung- eine/meine Illusion?

Ob der SNB-Chef einen unverzeihlichen Fehler gemacht hat, steht hier nicht zur Debatte. Mein diesbezüglicher Gedanke ist abgelutscht, ich weiss. Trotzdem: Wenn bei Herrn Blocher das gleiche vermutet würde ... es ginge ein (weiterer) Empörungstsunami durch die einheimische Presselandschaft. In diesem, nicht ins Beuteschema der Schreiberlinge passenden, Fall wird äusserst behutsam um den Brei herum geschrieben, verharmlost, weggelassen. Für mich schlicht zum K... - aber wohl herunterzuschlucken.

Konrad Jehuda Alvo

05.01.2012 09:47 Uhr

Geld

"Wäg däm verfluchete Geld..."
Wie beim Sport - bei der Dopingfrage - trau keinem! Und das gilt wohl auch für Menschen, die ganz nahe beim Pulsschlag des Geldes sitzen. Die Versuchung ist gross und etwas mehr auf der Kante, macht halt auch selig! Haben oder Sein - ist da keine Frage! Der Finanzplatz ist somit ein Schlachtfeld.

Friedrich Lorenz

05.01.2012 10:15 Uhr

Jetzt will er den "Gewinn" sogar wohltätig spenden,

wo es doch laut dem überaus famosen PWC-Testat angeblich gar keinen "Gewinn" gegeben hat, sondern das Geschäft sei für Hildebrand "unvorteilhaft" verlaufen.

Immerhin, der PWC-Bericht stuft den Kauf vom August als "heikel" ein.
Der schlafmützige Herr Grüter hat nicht einmal das mitbekommen, in seinem Rapport ist alles durch die Bank paletti. Ein Herzchen, dieser Mann.

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