| Autor: | Frei Heinrich |
| Ort: | Zürich |
| Datum/Zeit: | 17.02.2012 21:42 |
Der 23 jährige Hamza Kashgari aus Jidda in Saudi-Arabien soll den Propheten Mohamed beleidigt haben, in Twitter Botschaften im Internet. Dem Dichter und Journalist Hamza Kashgari droht in Saudi-Arabien nun die Todesstrafe durch das Schwert. Er floh deshalb nach Malaysia, wo er jedoch auf Grund eines Haftbefehls von Interpol nach Saudi-Arabien ausgeliefert wurde. Der Fall Hamza Kashgari ist nur ein Fall wie Menschenrechte in Saudi-Arabien seit Jahrzehnten mit den Füssen getreten werden. Das hindert die Schweiz nicht daran Saudi-Arabien seit Jahrzehnten Kriegsmaterial zu liefern. Im vorletzten Jahr waren es Waffenexporte für 132,6 Millionen Franken, vom Januar bis zum September des letzten Jahres für 20,2 Millionen Franken. Laut dem Stockholm International Peace Resarch Institut SIPRI verkaufte unser Land seit 1975 für 570 Millionen US-Dollar Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien.
Malaysia lieferte Hamza Kashgari aus, weil in diesem Land der gleiche fundamentalistische Islam gepflegt wird wie in Saudi-Arabien. In Malaysia können Muslime die zu einer anderen Religion wechseln, zu Tode verurteilt werden. Diese unmenschliche Bestimmung hat Malaysia sogar in sein Strafgesetzbuch aufgenommen, was sonst nur noch im Sudan der Fall ist. Malaysia ist ungeachtet dessen, dass es dort einem Muslim verboten ist zum Beispiel Buddhist oder Christ zu werden, ein guter Kunde der Schweizer Rüstungsindustrie, wie Saudi-Arabien.
22.02.2012 15:29 Uhr
Wo sind unsere neuen Arbeitsplätze?
Herr Frei, jeder der etwas veröffentlicht sollte wissen, auch andere Lesen mit!
Ausserdem warte ich immer noch auf neue Arbeitsplätze in den Randregionen, weil durch die Abrüstung viele verloren gegangen sind!
Neue Ideen, wie ein Solarkraftwerk in Quinten, werden von gleicher Seite torpediert, die auch gegen die Armee sind!
In Bilten wird die Holzverarbeitung auch torpediert, aber es wären die gleichen Arbeitsplätze, die bei Borregard verloren gingen!
19.02.2012 12:25 Uhr
zum thema kriegsmaterialexport
von befürwortern wird immer wieder das argument gebracht: wir brauchen das, sonst verlieren wir arbeitsplätze! - wie viele arbeitsplätze gingen verloren, als die henker bei den millionenfachen hexenverbrennungen ihren job verloren, weil das ganze aus der mode kam?
ein weiteres argument der befürworter: wenn wirs nicht tun, dann machens andere. - dasselbe wird sich auch der drogendealer sagen!
und letztlich geht es ja gar nicht um waffenexport: oerlikon-bührle nannte sich ja offiziell 'werkzeugsfabrik', das heisst, sie stellten nur 'werkzeuge' her, mit denen man...
(der rest ist bekannt.)