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| Autor: | Frei Heinrich |
| Ort: | Zuerich |
| Datum/Zeit: | 19.08.2012 09:55 |
Was hat der Philosoph Immanuel Kant gemeint zum Krieg? "Kein Staat darf sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen", schrieb der Philosoph Immanuel Kant in seinem Traktat "Zum ewigen Frieden". Mit dieser These begruendete Kant das fundamentale Prinzip der Souvernität jedes Staates. Kant befuerchtete dass die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates "nur die Anarchie" im internationalen
Bereich heraufbeschwöre.
Heutige Politiker betrachten militärische Interventionen und die Bestrafung von "Uebeltätern" mit Waffengewalt oft als notwendig" ein, auch schon der Einsatz von Militär um Verbrechen im voraus zu verhindern.
Grossbritannien mischt sich jetzt in der Buergerkrieg in Syrien ein. Es unterstuetzt die Aufständischen mit 6,3
Millionen Euro. Der Geheimdienst hilft den Rebellen jetzt offiziell mit Informationen. Die autoritären Regimes
Saudiarabiens, der Emirate und Katars liefern den syrischen Rebellen direkt Waffen und Munition.
In Lybien im letzten Jahr hatten die Aufständischen nur Erfolg, weil die Nato und arabische Staaten tausende Bombeneinsätze flogen, was tausenden Zivilisten das Leben kostete. - Wo gehobelt wird, fliegen Späne... In Lybien verletzten die USA, europäische und arabische Staaten klar die Souvernität Lybiens. Sie verletzten den Grundsatz "kein Staat darf sich in die inneren
Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen", wie Kant postulierte.
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