Die Suche nach einer Frau, die mit ihrer Figur zufrieden ist, gleicht der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Während man Letztere mit einem Magnet vielleicht doch finden könnte, ist die Sache bei den Frauen ein bisschen komplizierter.
Es gibt einige wenige Frauen, die denken, sie seien zu dünn, doch die Mehrzahl findet sich selbst zu dick. Die Frage nach der Problemzone können deshalb alle Frauen sofort beantworten, während Männer zumeist erst einmal nachdenken müssen. Der Bierbauch vielleicht …
Erklärungen, wieso dem so ist, findet man einige. So gehen Frauen mit sich selber härter ins Gericht, suchen öfters die Bestätigung anderer, und natürlich trägt auch die Werbung mit ihrem übertriebenen Schlankheitswahn ihren Teil dazu bei. Deshalb sei allen Frauen, die sich als zu dick empfinden, an dieser Stelle wieder einmal versichert, dass die meisten Männer es nicht besonders attraktiv finden, wenn an Schultern, Armen und Becken Knochen zum Vorschein kommen. Nein, das Motto lautet: Lieber zu dick, als zu dünn. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die kommende Badesaison.
Attraktivität hat aber sowieso wenig mit dem Aussehen zu tun. Selbstsicherheit und Lebensfreude finden nicht nur Frauen an Männern anziehend. Nein, das gilt auch umgekehrt. Lieber fröhlich mit ein paar Pfunden zu viel, als traurig mit Modelfigur. Jetzt wünschte ich nur noch, dass auch meine jetzige, zukünftige Ex-Freundin so denken würde, dann könnte ich mir nämlich nach dem Schreiben dieser Zeilen ein Bier gönnen, anstatt ihr zuliebe ins Fitnessstudio zu stressen …
Zum Programm: Heute Freitag steigt im „Selig“ in Chur eine Bravo Hits Party, auf der „Klibühne“ musiziert die Kapelle Kessler, und im „Titthof“ wird das Projekt Brass’n’Jazz ft. Ursina Giger vorgestellt. Noch ein letztes Mal vor der langen Sommerpause geht es dieses Wochenende auch in den Skigebieten hoch zu und her. In Laax ist noch bis Sonntag die Pleasure Spring Session am Laufen und deshalb findet heute im „Indy Club“ der Clast Carneval mit Musik von Prince Boogie, Clastsound und Alex Schiller statt, und im „Rotliechtli“ in Davos amüsiert man sich zum Saisonabschluss an der Bad Taste Party. Dem „Nuts“ in Arosa heizen derweil Mike Peters, Siegair und Steve Supreme ein, im „Cinema“ in Lenzerheide rockt und rollt DJ Vitalic, und im „Pitschna Scena“ wird noch ein letztes Mal Karaoke gesungen. In Glarus mischen DJ Flink, Balla Balla Sound und Lifted Selection im „Holästei“ HipHop und Dancehall, nebenan im „Club“ halten Fridel Castro und DJ Tom die Besucher mit viel Elektronik auf der Tanzfläche, und in der „Linth Arena“ in Näfels sorgen die Blaumeisen für Stimmung. In Rapperswil-Jona rockt DJ G.A.S. im „Boomerang“, auf der „Herzbaracke“ intonieren Les Lilas Marseille Seemannslieder, und im „Custorhaus“ in Eschenbach bluest Wolfgang Kalb. Das „Soho“ in Schaan beehrt DJ Miss Leema, in der „Tagente“ in Eschen spielt Pommelhorse, und in der „S-Event Hall“ in Gams singt Luk von Bergen. In St. Gallen begeistert M.A.N.D.Y. mit fetter Elektronik im „Kugl“, durchs „Studio 15“ pumpen Lokke der Bass und Da Ron ihre Minimal-Beats, und im „Elephant“ stehen Kev and Lex hinter den Heblern. In Zürich legen High Contrast, Camo und Krooked in der „Härterei“ D’n’B auf, Big Ship bringt gute Vibes in den „Club Zürich“, Jesse Rose und Oliver S. housen im „Hive“, die Boys on Pills rappen im „Exil“, DJ Shifted bläst seine Techno-Tunes durch die „Zukunft“, und DJ Munchi elektrisiert den „Blok“.
Morgen Samstag bezaubern dann im „Selig“ in Chur die Steaming Satellites aus Salzburg und Strawmen, im „Brick“ tätowiert Scotty76 an der Needlez 12 und für die Afterparty konnten DJ-Schwergewicht Desue aus Deutschland und Babon gewonnen werden, im „Schlossgarten“ in Haldenstein gibt Mister Mad Malenco ein Open-Air-Konzert, und im „Event Stage“ in Zizers tanzen die Ü23er an der Calanda Rock Party. Das „Riders“ in Laax verabschiedet sich derweil mit einem DJ-Set des Beginner Soundsystems (als Denyo und Mad, Bild rechts) vom Winter, im „Cinema“ in Lenzerheide zelebriert man das Saisonende mit einem Konzert von The Funkeys und einem Set von DJ Jovi, und im „Kursaal“ und im „Nuts“ in Arosa begleiten Snow und Tommy die Ussufata. In der „Mehrzweckhalle“ in Fläsch geht das Blues and Wine mit einem Konzert von Dr. Feelgood über die Bühne, und Brass’n’Jazz mit Ursina Giger begeistern im „Sentupada“ in Vignogn. In Glarus steigt im „Veka“ die Mottoparty „Matrosen und Hafenhuren“ mit Musik von den Matrosen ohne Hosen und den DJs Lindar und Kamaki, den „Club“ beleben Tenzking und Black’em, und in der „Linth-Arena“ in Näfels feiert man mit 7 Promille, Peter Wackel und DJ Steve XLS an der grossen Après-Ski-Sause. In Rapperswil-Jona verbreitet De Luca Jamaika-Gefühle im „Zak“, aneXcuses gibt im „Flair“ Vollgas, und DJ Hot K sorgt an der „Muevete“ im „Barrio Loco“ dafür, dass auch alle in Bewegung sind. Im „Clublokal“ der Evel Rowdies in Gommiswald findet die Frühjahrs-Bikerparty mit live Blues-Rock statt, und im „Bandits“ in Tuggen sind Pat Farell, Mad Morris und Black Spirit am Start. In Buchs macht Mars Attacks Rockabilly im „Fabriggli“, den „Krempel“ bringen Kaltehand und Natasha Waters mit Elektropop an den Rand der Ekstase, und in der „Brennerei“ in Mels spielt Dabu Fantastic. In St. Gallen ist Elektropionier und Überproduzent Daedelus zu Gast im „Palace“, in der „Grabenhalle“ lautet das Motto „Elektro vs. Dubstep“ mit Kredo und The Apple Trees, und im „Downtown“ ist Offa-Clubnight mit Brando und Marc. In Zürich gibt es Elektro-House mit Steve Aoki im „Kaufleuten“, Rap mit Immortal Technique in der „Roten Fabrik“, Metal mit Gonoreas im „Dynamo“, Elektro mit Kadebostan in „Frieda’s Büxe“, Rock’n’Roll mit Tonga Tale in der „Mars Bar“, und im „Q“ steigt das Tour-Finale des Battle of DJs.
Noch ein kurzer Blick voraus: Am Sonntag schaukelt man in „Gaudy’s Graströchni“ in Klosters mit Alex Pezzei, und am Mittwoch bluesen Marco Marchi and the Mojo Workers im „Kunstraum Riss“ in Samedan. Am Donnerstag überzeugen The Black Box Revelation (Bild links) im „Selig“ in Chur, im „Marsöl“ wird den Klarinettisten Ariet Shaw und Benny Goodman gehuldigt, und in der „Postremise“ macht das Drumduo Niggli und Zumthor den Auftakt zur Sofakonzert-Reihe. Euer Partykönig wünscht Hals- und Tanzbeinbruch.
Du organisierst eine Party in der Region und euer König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf hhustler [at] suedostschweiz [dot] ch, und schon ist Abhilfe geschaffen.
14.06.2013 00:00 UHR | 2 KOMMENTARE | 417 Leser
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