Haben Sie schon einmal vom Darwin Award gehört? Dabei handelt es sich um einen Preis, der alljährlich an Leute verliehen wird, die sich auf besonders dumme Art und Weise umgebracht haben. Die Preisträger haben also die These von Charles Darwin bestätigt, dass die Dummen aussterben werden. Ausserdem tun sie der Spezies Mensch einen Gefallen, weil sie so die Verbreitung ihres Erbgutes verhindern.
Die meisten, die für diesen Award nominiert werden, haben von Brücken auf Bahnoberleitungen gepinkelt. Sie haben keine Chance auf den Sieg, da es noch viel «Kreativere» gibt.
So montierte beispielsweise ein Amerikaner ein Raketentriebwerk auf seinem Auto und fuhr damit in die Wüste. Dort zündete er sie an. Leider hatte er aber nicht an die Bremsen gedacht, die sofort schmolzen, sodass sein Fahrzeug schliesslich in 40 Meter Höhe in eine Felswand donnerte.
Auch die Geschichte vom Schwertschlucker, der einen Regenschirm schluckte, der sich daraufhin öffnete, oder jene vom Autofahrer, der sich während eines Staus erleichtern wollte, über die Leitplanke sprang, aber zu spät erkannte, dass sich dahinter eine Schlucht verbarg. Solche Geschichten und mehr gehören zu den Klassikern der Darwin Awards.
Doch man muss sich nicht unbedingt umbringen, um den Darwin Award zu erhalten. Einzige Bedingung ist, dass man seine Gene nicht mehr weitergeben kann. Deshalb kam auch ein Mann zu «Ehren», der während einer hitzigen Diskussion seine Waffe gezogen und wieder zurück in die Hose gesteckt hatte. Dummerweise ging die Pistole später los und verstümmelte seine … Kinder kann er auf alle Fälle keine mehr zeugen …
Zum Programm: Am Freitag startet im „Event Stage“ in Zizers die monatliche Ü23-Partyreihe Calandarock, im „Selig“ in Chur mischt DJ Toru, in der „Werkstatt“ duellieren sich die Theatergruppen Lamuns und Brienzipiell, und im „El Corro“ tanzt man zu den Sounds von DJ El Cigarro. In Laax ist auf dem Berg das Burton European Open in vollem Gange, und deshalb sorgen heute die Turntablerocker alias Michi Beck und DJ Thomilla für Gedränge im „Riders“. Im „Cinema“ in Lenzerheide steigt derweil eine Local DJ Night mit Esi Eis, Vitalic, Genex und Setz, im „Kongresszentrum“ in Davos bluest Bluderino, und im „Alpina“ in Klosters jazzen Marco Marchi and the Mojo Workers. In Arosa spielt Scumabis im „Kursaal“, und Siegair und Creaminal heizen dem „Nuts“ ein. Im Engadin bringen DJ Lukee und Junior Swizz gute Vibes ins „Vivai“ in St. Moritz, gleichenorts im „Kulm“ bezaubert das B-Pocket Hammond Trio (Samstag nochmals), in der „Sportbar“ in Pontresina macht Sol de Oro akustische Musik, und im „Pitschna Scena“ singt man Karaoke. In Glarus beginnt im „Holästei“ die Partyreihe „Red and Black“ mit Viper, Fukoli und G-Mix, nebenan im „Veka“ ist Bingoabend mit Bingofee, Showmaster und DJ Spaghetti, und im „Club“ mixen DJ Pfund 500 und Tenzking insbesondere für die Ladies. In Rapperswil-Jona macht die Wolverins Jazzband im „Kreuz“ ihrem Namen alle Ehre, im „Boomerang“ heisst das Motto „Rockstars and Playmates“ mit DJ G.A.S., in der „Blue Bar“ in Kaltbrunn findet eine Kater-Party mit DJ Roger statt, und im „Bandits“ in Tuggen schwitzt man das ganze Wochenende über am Après-Ski-Gaudi mit Ingo Willich und DJ Greenhorn. In St. Gallen tauft Kidd O die neue Scherbe in der „Grabenhalle“, in der „Raumstation“ legen José Parra und Andreas Volt Progressiv auf, im „Krempel“ in Buchs ist der Ire Avj Kormac zu Gast, und im „Soho“ in Schaan gibt es Vocalhouse mit der Amerikanerin Carolyn Hardig, Patrick Boo, Massuro Takashi. In Zürich pumpen Sleeper und Thelem ihre Dubstep-Beats durch den „Blok“, Talco SKAndaliert im „Dyanmo“, Kelly Trump beehrt das „Q“, Rodrigo y Gabriel und C.U.B.A. rocken im „Komplex 457“ auf Spanisch, und in der „Zukunft“ dubben Demdike Stare und DJ MLZ.
Am Samstag bringen dann Testsieger und Hack and Nick das „Selig“ in Chur mit Elektropop an den Rand der Ekstase, und in der „Stadthalle“ steigt die grosse Elektronik-Sause X-Tronik mit Jiser aus Mexiko, Manel Diaz aus Spanien und Black Mask und IVIII. Im „Riders“ in Laax sorgen derweil Trouble Andrew, Repitle Youth, Bright Shades und Koobra für einen festlichen Abschluss des European Opens, im „Nuts“ in Arosa houst Urs Diethelm, nebenan im „Kursaal“ zelebrieren die Ü30er die 60er Jahre, und im „Vivai“ in St. Moritz lautet da
s Motto „The Reunion“ mit Andy Funk und DJ Gian. In Davos stehen Joel Larocka, Bürgermeister und Shy Lajoie in der „Bolgenschanze“ hinter den Rädern aus Stahl, im „Cava“ bekämpfen sich zwölf DJs in zwei Teams (darunter Steve Supreme und Prime Cuts) am grossen Battle of DJs, in der „Lounge“ in Lenzerheide sind Oldies-Fans bei BarbieQ und Mike T. Fox an der richtigen Adresse, und nebenan im „Cinema“ feiert man mit Siegair und Creaminal. In Glarus lassen es Frantic, Headless Goofy und Second Hands im „Holästei“ krachen, nebenan im „Club“ ist der italienische Designer und DJ Giuliano Galiano der Stargast, und im „Adrenalin“ in Braunwald gibt The Overhead ein Konzert. In Rapperswil-Jona bezaubert der Schweizer Songwriter James Gruntz im „Zak“, und im „Flair“ heissen die Housemeister DJ B.K. und Art Magic. In St. Gallen machen das „Backstage“ und das „Elephant“ gemeinsame Sache und konnten unter anderen Michaela Schäfer engagieren, Vincz Lee und Kay Cut bouncen im „Trischli“, E.S.I.K. rappt im „Kastanienhof“, La Fayette elektrisiert die „Tankstell“, und Kahinz und Martin Bauer beleben das „Cube“ in Buchs. In Zürich gibt es Elektro mit Jimi Tenor und Bit-Tuner im „Stall 6“, Dancehall mit Elephant Man in der „Kaserne“, Worldmusic mit der Parov Stelar Band im „Kaufleuten“, Techhouse mit Âme und Catz’n’Dogz im „Hive“, Soul mit Raphael Saadiq im „X-tra“, Punk mit Bellevue im „Helsinki“, und HipHop mit Cassidy im „Encore“.
Noch ein kurzer Blick voraus: Am Mittwoch präsentiert Ursina Giger ihr dänisches Projekt Ursina’s Danish Laboratory in der „Werkstatt“ in Chur (Vorband ist Maylen Rusti), im „2nd Club“ in Laax ist Staffparty mit DJ Dany Kay, im „Nuts“ in Arosa sorgen die Glarner-DJs Aldäwaldä und Fridel Castro für Stimmung, und im „Cinema“ in Lenzerheide legt DJ Lindar auf. Am Donnerstag findet in der „Felsenbar“ in Chur ein Beer-Pong-Turnier statt, im „Marsöl“ musiziert Amelia Bruderer, im „Obertor“ in Parpan begeistern Jim Hunter und Graham Flett die Irish-Fans, im „Kursaal“ in Arosa steigt eine Hausparty mit Murray Mint und The Safrandiscodancers, und im „Custorhaus“ in Eschenbach musiziert der Schweizer Troubadour Jacob Stickelberger. Euer Partykönig wünscht Hals- und Tanzbeinbruch.
Du organisierst eine Party in der Region und euer König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf hhustler [at] suedostschweiz [dot] ch, und schon ist Abhilfe geschaffen.
14.06.2013 00:00 UHR | 2 KOMMENTARE | 419 Leser
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