Schweiz Tourismus setzt mit seiner Kampagne 2013 auf «Authentizität, Tradition und Brauchtum», um Gäste aus aller Welt in das Alpenland zu locken. Es geht darum, die Geschichte aufleben zu lassen und den Facettenreichtum der Schweiz und jeder einzelnen Region erlebbar zu machen.
Eines meiner Lieblinsworte ist das Wort «reaktionär». Ich benutze es gerne, weil das Wort «konservativ» zu inflationär verwendet wird. Abgesehen davon finde ich, dass «reaktionär» einen moderneren Anstrich hat – auch kommt das Wort «Aktionär» darin vor.
Europa hat viele attraktive Flüsse, die touristisch erschlossen und für Kreuzfahrten geeignet sind: Rhein, Donau, Mosel, Loire und wie sie alle heissen. Der landschaftlich und kulturell schönste Fluss ist für mich klar der Douro im nördlichen Portugal.
Wir wollten uns in Dar es Salaam um Visa für Malawi kümmern. Die malawische Botschaft liegt 500 Meter vom Hostel entfernt, wo wir übernachteten. «Die Botschaft ist hier um die Ecke», sagte ein freundlicher Mann zu Christoph. Zwei weitere Männer gesellten sich dazu. Dann kam ein Auto. Sie stiessen Christoph ins Auto und brausten davon.
«Ay-jajaja-jo!», «Ay-jajaja-ja!». Dazu Gehupe und Lärm aus tausend Motoren. Es ist, als bestünde die ganze Stadt aus einem einzigen gigantischen Motor. Und ein kleines Kind spielt mit dem Gaspedal. Man wünscht sich einen Baseballschläger. Nicht für das Kind. Für den Motor. Und nach einiger Zeit auch für das Kind.
Jau hai emblidà da metter il svegliarin e sun propi ma durmentada. Quai na po betg esser. Per fortuna èsi pir las duas ed in quart da la notg ed jau poss anc durmir in pau.
Der Job von uns Journalistinnen und Journalisten ist es, einzuordnen, zu erklären, Zusammenhänge aufzuzeigen. Kurz: Orientierungshilfe zu bieten im endlosen Strom der Nachrichten. Wie das geht, zeigt das Beispiel Angelina Jolie.
Am Stammtisch. Koni sitzt mit einem breiten Grinsen vor seinem Rotwein. «Das ist wieder einmal typisch für die Schweiz. Auf Glatteis bewegen wir uns um Klassen besser als auf dem politischen Parkett.» Peter schüttelt den Kopf. «Dieser Erfolg an der Eishockey-WM hat andere Gründe. Auf politischer Ebene lassen wir uns wegen des Bankgeheimnisses schon genug herumschubsen. Auf dem Eis checken wir zurück!»
«Wieso trägst du denn einen Sakko», wollte ich von meinem treuen Untertanen Mirco wissen, als er kürzlich in den Bus einstieg. Normalerweise setzt er nämlich auf die bewährte Kombination aus Pullover und Jeans.
Der Kinofilm zum Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» ist ein Erfolg. Er schildert die Situation in Portugal vor der «Nelken-Revolution» vom 25. April 1974, die ich zufällig in Lissabon miterlebte. Buch und Film weckten den Wunsch, das heutige Portugal zu besuchen, fast 40 Jahre danach.