Der Presserat hat gesprochen. Wir Medien haben zwar das Recht, Leserbriefe und Online-Kommentare nicht zu publizieren, aber einen bestimmten Schreiber dürfen wir nicht sperren und reisse er einem den letzten Nerv aus.
38 Kommentare
04.05.2012 11:18 UHR
Die Rückkehr des Trolls | David Sieber
Liebe Leserin, lieber Leser
Der Presserat hat gesprochen. Wir Medien haben zwar das Recht, Leserbriefe und Online-Kommentare nicht zu publizieren, aber einen bestimmten Schreiber dürfen wir nicht sperren und reisse er einem den letzten Nerv aus.
Graubünden ist das «Land der 150 Täler», hat aber nur wenig global bekannte Marken von touristischer Relevanz. St. Moritz, Davos, Glacier-Express, Heidi, Giacometti sind heute auf allen Kontinenten bekannt, werden in Australien oder Argentinien aber eher mit der Schweiz assoziiert als mit Graubünden, dessen Bekanntheit sich aus verschiedenen Gründen auf den deutschsprachigen Raum beschränkt.
Ralph Krueger, von 1997 bis 2010 Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, ist auf Arbeitssuche. Vor einem Monat hat er seinen Job als Assistenztrainer bei den Edmonton Oilers in der National Hockey League quittiert. An der laufenden WM in Helsinki wird der Deutsch-Kanadier zwar erst für die Medaillenspiele vom Wochenende auftauchen, doch in der Hartwall-Arena ist er schon seit dem ersten Spiel omnipräsent.
Liebe Paganini-Fans, Anhänger von H.R. Gigers Kunst, Saufkumpanen von Tyte Stone, Jahreskartenbesitzer vom Theater Chur, Breitbild-Plattenkäufer, liebe Kritiker. Sie mögen allesamt ein interessiertes, teils auf sympathische Art und Weise obskures Volk sein, doch um sich das Attribut des so genannten Churer «Kulturfuzzis», welches hier keineswegs negativ konnotiert sein will, auf die Fahne schreiben zu dürfen, muss jede und jeder von Ihnen, nicht zuletzt den wohl wichtigsten Schritt im Leben als Stadtchurer gemacht haben: Sie müssen durch die Pforte der Handels-, Industrie- und Gewerbeausstellung – kurz Higa – geschritten sein.
An einem sonnigen Sonntagnachmittag sitzt die Privatdetektivin auf einer Bank in ihrem Garten in Lugano. Sie ist in einen spannenden Krimi vertieft. Plötzlich schreckt sie auf, denn das Telefon klingelt. Alfonso, ihr Freund, der Stararchitekt, ist am Apparat.
Am Stammtisch. Peter schlägt die Zeitung auf und lacht. «Die SVP hat sich geirrt. Jahrelang hat sie vor den schwarzen Schafen gewarnt, und jetzt wandern die schwarzen Panther ein.» Koni: «Zuerst der Bär, jetzt der Panther. Wenn das so weitergeht, wird die Schweiz zum grössten Wildtierpark Europas.»
Ron Pauls Anhänger machen sich einen Spaß daraus, dem designierten Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die Show zu vermasseln. Statt brav ins Glied zu fallen und in das “Hurra” über den wenig geliebten Mitt Romney einzustimmen, buhen sie ihn aus.
Sono rimasto sorpreso che durante la campagna per la seconda lingua (L2), tra gli argomenti a favore di una o dell’altra tesi, non si sia parlato delle conoscenze di cui oggi disponiamo sui meccanismi e processi d’apprendimento dei bambini.
Nach einem sehr schwierigen Tag gestern schienen heute alle Bedenken und Zweifel wie weggeschwemmt. Am Morgen stand ein sehr aufgestellter und entspannter Ernst Bromeis am Rheinufer von Bad Säckingen.
Warum spricht Mitt Romney nicht über seinen eigenen Glauben, wenn er über Religion redet? Ein wenig merkwürdig mutet das schon an. Erst recht, wenn er als Mormone vor den Absolventen einer einflussreichen evangelikalen Kaderschmiede auftritt.
Den stark verregneten Tag heute von Eglisau nach Bad Säckingen hat Ernst in Peter Gujans Kajak hinter sich gebracht. «Auch nicht ganz ohne für einen ungeübten Fahrer», weiss der Profi.
Das Timing der Washington Post war garantiert kein Zufall. Am Tag nach der historischen Erklärung Barack Obamas, gleichgeschlechtliche Ehen zu unterstützen, druckte das Blatt eine Geschichte, die suggeriert, das Herausfordrer Mitt Romney von Kindesbeinen an Schwule gemobbt hat.
Mitt ging damals in das feine Elite-Internat von Cranbrook in Michigan, während Vater George den Bundesstaat als Gouverneur regierte. Fünf ehemalige Mitschüler erinnern sich in dem ausführlichen Post-Stück an eine Episode, die Romney als “Bully” ausmacht.
Zurück aus den Frühjahrsferien 1965 hörte er Mitschüler über “den Neuen” John Lauber tuscheln, der angeblich schwul sei.
Neulich musste ich wieder einmal zum Zahnarzt. Wie ich das hasse. Ich hasse es sogar noch mehr als Weihnachten im Gefängnis zu verbringen. Auch der mir ebenfalls verhasste Besuch beim Coiffeur ähnelt im Vergleich zu einem Zahnarzttermin eher einem Kindergeburtstag. Zahnärzte sind nämlich wie Automechaniker: Sogar wenn alles funktioniert, hat man am Schluss eine Rechnung von einigen Tausend Franken.