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Loch in Flügel versetzt Passagiere in Panik

Ein grosses Loch in der Tragfläche eines russischen Flugzeugs hat für Panik unter den Passagieren gesorgt - den Piloten aber nicht am Abheben gehindert.

Der Pilot hob trotz eines Lochs in einer der Tragflächen ab (Symbolbild).
Der Pilot hob trotz eines Lochs in einer der Tragflächen ab (Symbolbild).

Moskau. – «Als das Flugzeug in Moskau zum Start rollte, bemerkte einer der Passagiere, dass in einem Flügel ein Stück fehlt», berichtete am Mittwoch ein Sprecher der privaten Fluggesellschaft Transaero. Der Pilot sei informiert worden und habe dann über Lautsprecher verkündet, dass die Maschine trotzdem wie geplant nach Krasnojarsk in Sibirien fliegen könne und werde. Daraufhin sei Panik an Bord ausgebrochen.

Von den 70 Passagieren weigerten sich 27, an Bord zu bleiben, und stiegen aus. Bevor dies möglich wurde, drohte die Besatzung russischen Medienberichten zufolge damit, die Polizei zu rufen und die zur Tür rennenden Ausstiegswilligen festnehmen zu lassen. Dies wurde von Transaero-Sprecher Konstantin Tjurkin zurückgewiesen.

Die Entscheidung des Piloten begründete der Sprecher damit, dass es sich bei dem fehlenden Teil um eine Zugangsklappe zum Triebwerk gehandelt habe. Laut der Betriebsanleitung von Boeing habe dies keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Flugzeuges gehabt. Die Maschine landete letztlich mit drei Stunden Verspätung in Krasnojarsk. (sda)

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