Sa, 25.05.2013 16:11 Uhr | 0 Kommentare
Der Bär M13 ist das Thema Nummer 1 in den Medien. Auch in den Nachbarländern wird seit einer Woche jede Bären-Neuigkeit aus Graubünden aufgegriffen.
Scuol. – Seitdem der Bär M13 vor einer Woche in der Val S-charl gesichtet wurde, reissen sich die Medien um das zweijährige Jungtier. Für «gute Stories» wird Privatpersonen im Unterengadin sogar Geld angeboten, was im Tal für Empörung sorgt. Wildhüter Curdin Florineth kam vor lauter Medienanfragen kaum mehr zum Arbeiten, wie er auf Anfrage erklärte.
Ausnahmslos alle nationalen Medien haben das Thema aufgegriffen, in den Internetforen diskutieren Befürworter und Gegner von Meister Petz heftig über dessen Aufenthaltsberechtigung in der Schweiz und es gibt sogar einen Twitterer, der im Namen von M13 Kommentare verfasst.
Austro-Bär, neuer Bruno, Engadiner
Auch über die Landesgrenze hinaus ist die Berichterstattung ausgiebig. Ein Blick auf die aktuellen News zeigt, dass der Fokus dabei je nach Land unterschiedlich ist. Das beginnt bereits bei der Bezeichnung des Bären. In der Schweiz ist oftmals die Rede vom «Engadiner Bär», in den österreichischen Medien heisst es unter anderem «Austro-Bär M13», und in den deutschen Zeitungen wird sofort der Link zum Risikobären «Bruno» gemacht, der vor sechs Jahren in Bayern erschossen werden musste.
Auch thematisch unterscheidet sich die Berichterstattung. Während in der Schweiz über alle Medienkanäle darüber gemutmasst wird, was M13 als nächstes anstellen könnte und wie man das verhindern müsste, wappnen sich unsere Nachbarn bereits für den Grenzübertrtitt. (fh)
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