34-Jährige stürzt aus Sessellift in den Tod

Drama im Hoch-Ybrig: Eine Snowboarderin bleibt vor den Augen ihres Mannes am Sessellift hängen und stürzt sieben Meter in die Tiefe. Im Spital stirbt die Frau.

Das Drama ereignete sich bei der Bergstation Hesisbol.

Bild: Alpinforum.com

Oberiberg. - Am Samstag, gegen 15.00 Uhr, fuhr eine 34-jährige Frau mit ihrem Mann im Hoch-Ybrig zur Bergstation Hesisbol. Als sie den Sessellift verlassen wollte, blieb die Snowboarderin mit ihrem Rucksack am Sessel hängen und verpasste den Ausstieg.

Nachdem die Überfahrsicherung ausgelöst wurde, stoppte der Sessellift. Aus bisher nicht geklärten Gründen stürzte die Frau dann rund sieben Meter tief und erlitt beim Aufprall auf die Skipiste schwere Kopfverletzungen. «Die Snowboarderin musste in kritischem Zustand mit der Rettungsflugwacht in ein Spital überführt werden», schreibt die Kapo Schwyz. Dort erlag sie ihren schweren Verletzungen.

In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle haben die Staatsanwaltschaft Innerschyz und die Kantonspolizei Schwyz die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (red)

  • Quelle: Bote der Urschweiz
  • Datum: 27.01.2013, 19:26 Uhr
  • Webcode: 2773040
 
 

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Peter P. Odermatt

28.01.2013 09:24 Uhr

Hoch-Ybrig mit bahnbetrieblichem Problem.

Der beschriebene Lift im Hoch Ybrig ist unsicher. Jedesmal umkommt einem ein komisches Gefühl auf der Bergstation. Dass noch nicht mehr Unfälle passierten, ist ein Glücksfall. Entweder hat das Personal nicht aufgepasst (menschliches Versagen) oder dann hat die automatische Haltevorrichtung zu spät geschaltet. Auf jeden Fall ist es ein Problem vom Hoch-Ybrig, dass die Anlage erst auf offenem Untergrund, d.h. ohne Haltenetz, gestoppt hat. Und noch schlimmer, dass wegen dieser offensichtlichen Fahrlässigkeit ein Mensch sterben musste.

 

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