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Diese Planeten sind Ende Januar zu beobachten

Zurzeit sind Merkur, Venus, Mars, Saturn und Jupiter kurz vor Sonnenaufgang am Morgenhimmel sichtbar. Der sonnennächste Planet, Merkur, ist allerdings nur bei freiem Horizont rund eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang beobachtbar. Für Beobachtungen empfiehlt es sich, den Feldstecher einzusetzen.

Der grösste Planet des Sonnensystems, Jupiter, erscheint bereits vor Mitternacht im Osten. Er ist wegen seiner Grösse und seiner Helligkeit leicht zu erkennen. Etwa 4 Uhr morgens steht er im Süden. Auf Jupiter kann um 21 Uhr der Grosse Rote Fleck beobachtet werden. Die galileischen Monde Callisto, Io, Europa und Ganymed stehen teilweise sehr nahe beisammen. Auch Licht- und Schattenspiele der Monde auf dem Planeten lassen sich bei längeren Beobachtungen ausmachen. Mars erscheint erst nach Mitternacht, ist aber nicht besonders auffällig. Er folgt als kleiner roter Punkt gegen 3 Uhr dem Jupiter über dem Horizont.

Der Planet Venus, oft fälschlicherweise im Zusammenhang mit der Verbindung Morgen oder Abend als Stern angesehen, erscheint gegen 6 Uhr morgens. Er strahlt am hellsten und dürfte seinem «Irrnamen» erneut «Ehre» bereiten. Die «Venusscheibe» wird momentan zu rund vier Fünftel beschienen.

Nun fehlt uns noch Saturn, der Ringplanet. Er ist «zwischen» Venus und Mars auszumachen, erscheint deshalb kurz vor der Morgendämmerung. Die Saturnringe erscheinen durch ein Fernrohr weit geöffnet (Erhebung 26.2°)

Wie lassen sich Planeten von den Sternen unterscheiden? Planeten heben sich von den Sternen insofern ab, als ihre Oberflächen das Sonnenlicht reflektieren und so mit einem konstanteren Licht erscheinen. Sterne haben die Tendenz zum Funkeln.

Falls Sie zu den Frühaufstehern gehören, dürfte Ihnen eventuell ISS auffallen. Der ISS-Überflug findet morgen Freitag, 22. Januar 2016, um 5:39 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. ISS bewegt sich von West nach Ost und erscheint häufig heller als die hellsten Sterne.

Nachtrag zum Planeten Merkur: Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls Sie diesen Planeten nicht finden, denn Merkur ist mit einem Durchmesser von knapp 4880 Kilometern der kleinste, mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von etwa 58 Millionen Kilometern der sonnennächste und somit auch schnellste Planet im Sonnensystem. Er hat mit einer maximalen Tagestemperatur von rund +430 °C und einer Nachttemperatur bis −170 °C die grössten Temperaturschwankungen aller Planeten. Wegen seiner Sonnennähe ist er von der Erde aus schwer zu beobachten, da er nur einen maximalen Winkelabstand von etwa 28° von der Sonne erreicht. Freiäugig ist er nur maximal eine Stunde lang entweder am Abend- oder am Morgenhimmel zu sehen, teleskopisch hingegen auch tagsüber.

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